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om namah shivaya



Chakra-Grundlagen: Einführung in Ajna-Chakra

Weiterführende Literaturempfehlungen, zur Vertiefung deines Chakra-Wissens, findest du in der kommentierten Literaturliste (links im Menü, ziemlich weit unten) und im Chakra-Shop unter Bücher.

... ...

Bedeutung

Wörtliche Bedeutung von Ajna:

  • Schreibweise auf Sanskrit bzw. Devanagari:
  • a- = als Vorsilbe benutzt bedeutet es das Gegenteil, steht für Verneinung
  • jna- = Wissen, Erkenntnis, Erfahrung, ... (Vgl. Jnana)
  • ajna = frei von Vor-Wissen, frei von Färbung, reines Wahr-Nehmen...
  • Direkter Link zum Sanskrit-Lexikon: jnana, jJaa
  • Inhaltliche Bedeutung:

      Ajna-Chakra steht für das reine Bewusstsein, ohne jede Färbung, die reine Wahr-Nehmung. Wenn wir etwas zu wissen glauben, dann sortieren wir Dinge die wir zu erkennen glauben gleich in eine "Schublade" ein. Das Nicht-Wissen dieses Chakras ist zu verstehen im Sinne von absoluter Wahr-Nehmung, ohne Eintrübung oder Verfärbung durch Vorwissen.

    Element: Geist

    Ajna-Chakra steht für das Geistige Element, welches alle Dinge durchdringt. Sowohl die unbelebte Natur, wie Steine, Wasser usw., als auch die belebte Natur wie Pflanzen, alle Arten von Tieren und den Menschen. Ohne das geistige Element könnten die anderen Elemente (Raum, Luft, Feuer, Wasser, Erde) nicht existieren.

    Das Element Geist umfasst die Naturgesetze, die Regeln nach denen der Zufall eintritt, und alles was mit Statistiken und Naturgesetzen zu tun hat. Der Geist-der-in-allen-Dingen-ist regelt was die Teilchen machen, wie die Atome aufgebaut sind, wie Moleküle strukturiert sind, wie diese Dinge miteinander interagieren. Er sorgt dafür das (bio-)chemische Reaktionen in bestimmter Weise ablaufen. usw.

    Er regelt beim Menschen den Energiefluss in der energetischen Ebene, die Gefühle in der emotionalen Ebene, die Denkmuster auf der geistigen Ebene und die Ereignisse der karmischen Ebene. Wir lernen im Yoga, das die Energie dahin geht, wo der Geist ist. Wir erleben, das die Gefühle da sind wo der Geist ist (jetzt mal unabhängig davon, ob es sich um positive oder negative Gefühle handelt.) Wir erleben auch, das unsere Gedanken da sind wo unser Geist ist (diese Unterscheidung ist jetzt schon etwas anspruchsvoller) und auch, das das Karma seinen Entwicklungsschwerpunkt immer da hat, wo gerade unser Geist ist.

    Es ist dein Geist, der deine Welt formt, niemand anderes.

    In unserem Körper wird durch Ajna-Chakra der Kopf gesteuert - insbesondere die Hypophyse steht hier im Zentrum der Betrachtung, in einem weiteren Sinne auch der Thalamus. Die Hypophyse (Hirnanhangdrüse) ist die zentrale Steuerungsinstanz für Nerven- und Hormonsystem. D.h. auch beim komplexen Menschen repräsentiert Ajna-Chakra das zentrale Steuerungsprinzip. Das ist der Grund, warum Ajna-Chakra von so vielen Menschen als Meditationspunkt genommen wird. Sie wollen mehr Einfluss auf ihre inneren Welten.

    Ebenfalls dem Ajna-Chakra zugeordnet sind alle Hirnfunktionen, die Augen (nicht zu Verwechseln mit der Sehkraft, die zum Manipura gehört), die Nase. über die Augen nehmen wir die Welt wahr, mit ihnen "funkeln" wir zurück. Die Nase ist neben der Luftzufuhr von grosser Bedeutung für unsere geistige Klarheit - ist sie verstopft, fühlen wir uns ganz "dumpf" im Kopf. Dann sind Intuition und Intellekt, also klares Denken beeinträchtigt. Die gesamte geistige Steuerung stochert so ineffizient im Nebel rum.

    Persönlichkeit

    Ajna-Chakra repräsentiert das 6. Lebensjahrsiebt, das ist die Zeit zwischen dem 35. und 42. Lebensjahr. In dieser Zeit entwickeln wir zunehmend Bewusstheit in unseren Handlungen. Wir spüren, das es mehr auf dieser Welt gibt, als Spass und Geld. Wir erleben immer deutlicher, das es eine Welt hinter der physischen Welt gibt.

    Daraus ergibt sich dann, das wir mehr nachdenken, in der physischen Welt etwas ruhiger und gelassener werden. Wir erkennen mehr Zusammenhänge und Wechselwirkungen die uns vorher entgangen sind. Unsere Erfahrungen reifen und heben uns auf neue Ebenen der Wahrnehmung dieser Welt. Oft ändern sich die Ziele die wir anstreben, oder auch die Methoden, mit denen wir an unseren Zielen arbeiten. Qualitative Aspekte treten mehr in den Vordergrund als vorher.

    Viele Menschen orientieren sich in dieser Zeit neu, was ihre Lebens- und Freizeitgestaltung betrifft. Neue Interessen treten in den Vordergrund, andere rutschen mehr nach hinten. Alte Hobbies werden abgelegt, neue Wege verfolgt.

    Sicher geschieht das bei vielen Menschen auch schon in früheren Lebensjahren, oder auch in späteren, je nachdem. Das hängt dann mit der individuellen Entwicklung zusammen. Manche Menschen sind eben schneller, andere etwas langsamer. Insgesamt ist diese Beobachtung für die meisten zutreffend. Daher darf man das auch nicht so exakt auf den jeweiligen Geburtstag beziehen, es ist mehr ein allgemeiner Entwicklungsstand der hier beschrieben wird.

    Gesundheit

    Positiv Negativ
  • Ausgewogene Abstimmung mit dem Dritten Chakra (Manipura), Kopf und Bauch arbeiten harmonisch zusammen
  • Ausgewogenes Verhältnis zwischen bewusstem und unbewusstem Handeln
  • Inspiraton und Einfühlungsvermögen
  • Gute Sinnesverarbeitung und psychischer Muster
  • Guter Intellekt und sichere Intuition
  • Kälte in den Entscheidungen
  • Neigung zum Grübeln, Entscheidungsschwäche
  • Realitätsferne Meinungen und Haltungen
  • Störungen von Logik und Vernunft
  • Kopfschmerzen und Migräne
  • Schlafstörungen, Denkhemmungen, Depression
  • Lähmungen, motorische Störungen
  • Seh- und Hörstörungen
  • Psychische Störungen
  • Verarbeitung von aufgenommenen Sinnes-Signalen und seelischen Eindrücken

    Spiritualität

    Wahrheits-Chakra

    Ist das Chakra unerwacht, haben wir nur eine eingeschränkte Intuition. Wir beschränken uns daher auf die Nutzung des Verstandes.

    Erwacht das Chakra, bekommen wir eine höhere Vision der Wahrheit. Unsere Intuition und die Fähigkeit sich einzufühlen erreichen einen hohen Entwicklungsgrad. Wir erkennen die Wahrheit in unserem Innersten.

    Siddhis

    1. Es manifestiert sich höheres Wissen. Das intuitive Wissen steigt mühelos auf.
    2. Gefasste Vorsätze tragen sofort Früchte.
    3. Das Gesetz von Ursache und Wirkung wird vollständig erkannt, die Lebenseinstellung ändert sich.

    Symbole

    1. Lotus mit 2 blassen oder hellgrauen Blütenblättern. Manchmal auch silbern oder weiss.
    2. Die Silben sind in weisser Farbe in die Blütenblätter eingraviert. Sie symbolisieren Ida und Pingala, die Mond- und Sonnenenergie, die in diesem Chakra zusammenfliessen.
    3. Der Kreis in der Mitte des Chakras symbolisiert Shoonya, die Leere.
    4. In der Mitte des Kreises ist ein nach unten gerichtetes Dreieck, es symbolisiert Kreativität und Manifestation, bzw. Shakti.
    5. Über dem Dreieck ist ein schwarzer Lingam, der itarakhya lingam, das Symbol für den Astralkörper. Der Astralkörper ist ein Aspekt der Persönlichkeit.

    Farben

    1. Äussere Farbe: Violett
    2. Yantra: Silberweiss des Mondes
    3. Hintergrund: strahlend-weiß

    Götter

    1. Männliche Gottheit: Paramashiva (Shambu) in der Form von Hamsa
    2. Weibliche Gottheit: Hakini ist mondweiss oder weiss, oder eine Mischung von Weiss-Schwarz-Rot, oder dunkelblau oder Rot. Sie hat einen, zwei drei, vier, fünf oder sechs Schnüre, Sechs rote gesichter, drei Augen, sechs Arme. Sie hält ein Buch, einen Schädel, eine Trommel und eine Rudraksha-Mala, und macht die Gesten der Segnung und Beschwichtigung. Sie ist in rot-weisse Kleidung gehüllt und sitzt auf einem weissen Lotus.
    3. Weitere Gottheiten dieses Chakras:
      • Shiva - der ewig meditierende Gott
      • Shakti - die schöpferische Urkraft
      • Saraswati - in ihrem Aspekt als die Göttin der Weisheit

    Tiere

    1. Dieses Chakra ist außerhalb der physischen Welt und hat daher keine Tiere

    Klänge

    1. Iiiiii .... (wie das I in "Intelligenz, Intuition")
      Der langgezogen getönte Vokal "I" ist im Kopfbereich bzw. auf Ajna-Höhe gut spürbar
      Wir verwenden auf "I" betonte Worte um etwas auszudrücken, das mit dem Element Geist verbunden ist, wie zB Intellekt, Instinkt, Ich, Iiiihhhh ...
       
      Um mit dem Vokal zu arbeiten gehe so vor:
      • Auf den gesamten Beckenraum konzentrieren
      • Tief in den Bauch atmen und beim Ausatmen in der Tonhöhe deines Kopfes singend wiederholen: "Iiiii....." solange der Atem reicht. Die Tonhöhe solltest du gut im Chakrabereich vibrieren lassen, dann ist sie richtig.
      • Wenn der Ausatem aufgebraucht ist, atme kontrolliert langsam in den Bauch ein und beginne die nächste Runde.
         
    2. Äi ....
      Auch diesen Klang (ä wie "hey") empfinden manche als besonders passend für Ajna-Chakra.
    3. Das Bija ist: OoMmmm (1/3 O und 2/3 M - bitte nicht mit Kurz-O!). Hier gibts keine tantrische Version. OoMmmm ist OoMmmm und bleibt OoMmmm.
       
      Um mit dem Bija zu arbeiten gehe so vor:
      • Auf den Beckenboden konzentrieren
      • Tief in den Bauch atmen und beim Ausatmen singend wiederholen: OoMmmm, OoMmmm, OoMmmm, ... (alternativ töne ein einzelnes langgezogenes "OOOooommmmmmmm") solange der Atem reicht.
      • Wenn der Ausatem aufgebraucht ist, atme kontrolliert langsam in den Bauch ein und wiederhole die Silben nocheinmal. Übe insgesamt so viele Runden wie du dich damit wohl fühlst. Gut ist, wenn du zB 3, 9, 11, 27, 54 oder 108 Runden übst.
       
    4. Du kannst auch mit den Silben der Blütenblätter üben. Die Silben der Blütenblätter des Ajna-Chakras sind im Bild zu erkennen. In Lautschrift dargestellt heissen sie:
      • HAM, KSHAM
      Auch hier kannst du statt des ...M am Ende der Silben das ...NG wählen, also den vedischen, oder den tantrischen Stil wählen.
       
      Um mit den Blütenblatt-Silben zu arbeiten gehe so vor:
      • Auf den Beckenboden konzentrieren
      • Tief in den Bauch atmen und beim Ausatmen singend wiederholen:
        HAM - KSHAM ... solange der Atem reicht.
      • Wenn der Ausatem aufgebraucht ist, atme kontrolliert langsam in den Bauch ein und wiederhole die Silben nocheinmal. Übe insgesamt so viele Runden wie du dich damit wohl fühlst. Gut ist, wenn du zB 3, 9, 11, 27, 54 oder 108 Runden übst.

    Mantra

    1. Bija-Mantra: Om
    2. Japa-Mantra:
      • Om namah shivaya
        Shiva ist reines Bewusstsein. Ajna Chakra ist das geistige Prinzip hinter der gesamten Schöpfung.
      • Om shri mahashaktiyai namaha
        Shakti ist ist die Energie hinter der Schöpfung, die Kraft, welche macht was ist.
      • Om shri saraswatyai namaha
        Saraswati ist Shakti in ihrem Aspekt des Wissens und der Künste.

    Vayu

    • Zuständiger Vayu: Vyana-Vayu
      • Vyana-Vayu entspringt in Ajna-Chakra und fliesst von da aus alle Körperregionen.
      • Vyana-Vayu wird benötigt für alles was mit Bewegung, Ausdehnung, Zusammenziehen, Zwinkern usw. zu tun hat.
    • Konzentrationsübung zur Stärkung von Vyana-Vayu:
      Spüre Ajna-Chakra. Stell dir vor wie es Energie aufnimmt. Diese Energie fliesst in den gesamten Körper, in alle noch so kleinsten Winkel: Haare und Härchen, Nägel, usw. Kombiniere diese Visualisierung mit deinem Atemrhythmus:
      • Einatmen: Zungenspitze ans Gaumendach. Ajna läd sich mit Licht auf.
      • Ausatmen: Zunge locker. Licht fliesst überall hin.
      Wenn dir das angenehmer ist, dann kannst du dir diesen Vorgang auch bei umgedrehtem Atemrhythmus visualisieren.

    Asanas

    1. Garbhasana - Stellung des Kindes (Stirn auf dem Boden)
    2. Dhanurasana - Bogen
    3. Kakasana - Krähe
    4. Ardha Matsyendrasana - Drehsitz
    5. Padahastasana - stehende Vorwärtsbeuge
    6. Vrikasana - Baum

    Pranayama

    Konzentration und Zentrierung stärkende Pranayams, sehr entspannt üben:
    1. Zum Ankommen: Einige Runden tiefe Bauchatmung, evtl. mit samftem Nabho-Mudra
    2. Verstärkende Übung: Khechari Mudra, Shambhavi Mudra, Nabho Mudra
    3. Zentrierendes Pranayama: Sanftes, die Zentrierung stärkendes Kapalabhati mit angenehmem Kumbhaka
    4. Konzentration stärkendes Pranayama: Anulomaviloma - Nadi Shodhana - Wechselatmung ganz sanft und leicht mit Ajna-Konzentration und Khechari Mudra.
    5. Besonderes Extra: Einige Runden Brahmari mit Khechari Mudra, Yoni Mudra oder Karni Mudra in sehr hohem Ajna-Ton und Konzentration auf Ajnachakra nach der Wechselatmung. Dann in Kevala Kumbhaka verweilen

    Selbstreflektion

    Verstand, Bewusstheit, Einsicht, Geisteskraft, Selbstwahrnehmung, Konzentration, Achtsamkeit, Gedankenkontrolle, Überbewusstheit, Erleuchtung

    Wie stark ist mein Anja-Chakra?

    1. Welche meiner Überzeugungen lässt mich die Handlungen anderer negativ sehen?
    2. Welche negativen Verhaltensmuster habe ich?
    3. Welche meiner Einstellungen entmachtet mich?
    4. An welchen Überzeugungen halte ich fest?
    5. Bin ich kritiksüchtig? Wann, wo, wie und warum?
    6. Suche ich nach Entschuldigungen für negatives Verhalten?
    7. Bei welchen Vorfällen wurde ich mit einer höheren Wahrheit konfrontiert?
    8. Welche Überzeugungen und einstellungen möchte ich ändern? Bin ich bereit mich dieser Änderung zu verpflichten?
    9. Fühle ich mich wohl, wenn ich aus einer gewissen Distanz über mein Leben nachdenke?
    10. Ängstigen mich die Veränderungen meines Lebens? Sollte ich mich einer bewussteren Lebensführung öffnen?

    Wie blockiere ich meine Ajna-Energie? Was muss ich ändern?

    1. Bin ich grundsätzlich in der Lage das übergeordnete grosse Bild zu sehen? Was kann ich tun, um das zu verbessern?
    2. Kann ich mein Ego wahrnehmen?
    3. Sind mein Geist und Herz in Übereinstimmung?
    4. Setze ich meine Maßstäbe zu hoch an? Kann ich mit gezielten Maßnahmen mehr erreichen?
    5. Wie könnte mein Leben besser werden? Was kann ich dafür tun?

    Meditation

    Wenn du die Chakra-Übungen der Reihe nach von unten nach oben ausführst, dann aktivierst du zunächst die Energie im ersten Chakra, ziehst sie danach hoch ins zweite Chakra und aktivierst es, dann ins dritte ... und so weiter.

    Konzentriere dich auf jedes Chakra, von unten nach oben, in drei Schritten:

    1. Zunächst Kontakt zum Chakra aufnehmen
    2. Dann die Übung mit möglichst vielen Komponenten 3-10 Minuten korrekt durchführen
    3. Anschliessend Nachspüren, um herauszufinden was sich ggf. geändert hat.

    Es kann sein, das du anfangs keine besondere Änderung wahrnimmst. Wenn du beharrlich jeden Tag einige Zeit übst, dann wirst du recht bald deine Chakras klar spüren künnen. Und wenn du längere Zeit täglich übst, dann kannst du irgendwann während deines ganz normalen Alltags, mal eben zwischendurch, durch eine Kurz-Übung ein geschwächtes Chakra stärken, um dich auf konkrete Aufgaben vorzubereiten. Zum Beispiel kannst du gezielt ...

    • dein Vishuddha-Chakra stärken, wenn du ein wichtiges Gespräch vor dir hast, oder eine Rede halten willst.
    • dein Manipura-Chakra aktivieren, wenn du bereits etwas müde bist und mehr Schwung brauchst.
    • dein Muladhara-Chakra flott machen, wenn du gerade besonderst standfest oder beharrlich sein willst.


    Chakra-Arbeit ist nicht für besondere Personen reserviert!
    Das kann grundsätzlich jeder lernen und bei sich selber auführen, der regelmässig geübt und seine Konzentrationsfähigkeit ausreichend entwickelt hat.
    Probiere es einfach aus, dann weisst du es selber, und brauchst niemandem etwas zu glauben.
    Wenn du Fragen oder Hinweise hast, dann melde dich bitte.
     

    Sitzen

    Sehr, sehr wichtig ist die korrekte Sitzhaltung

    Dazu sitze entspannt und gerade. Wichtig ist vor allem, das die Wirbelsäule senkrecht zum Erdmittelpunkt gehalten wird. Dadurch werden dein eigenes und das Erdmagnetfeld aufeinander ausgerichtet, was den Energiefluss sehr fördert.

    Eine aufrechte Sitzhaltung ist möglich in einer kreuzbeinigen Sitzweise, oder auf einem Sitzmöbel. Die aufrechte Haltung ist im Zweifel wichtiger als kreuzbeiniges Sitzen, da die aufrechte Wirbelsäule als Energie-Antenne eine stärkere energetische Wirkung hat als der Lotussitz.

    Sitze nur dann in einem kreuzbeinigen Sitz, wenn du dich dabei wirklich völlig gerade halten und dabei entspannen kannst. Geht das nicht, dann sitze auf einem Stuhl, mit aufrechtem Rücken. Du lehnst dich also nicht an, sondern sitzt auf der vorderen Stuhlhälfte, damit du wirklich gerade sitzen kannst. Beide Füsse fest auf dem Boden oder einer Fussbank. Wenn du dich beim Sitzen anlehnst, dann wird der Rücken ganz automatisch iimmer rund, deshalb tu das nicht.

    Ankommen

    Um in der Meditation wirklich ankommen zu können, entspanne dich mit deinem Atem.

    Dazu sitze entspannt und gerade und lass den Atem fliessen. Achte darauf, das der Ausatem immer langsamer wird, bis er doppelt so lange dauert wie der Einatmen. Er kann auch gerne noch langsamer werden.

    Dann erlaube deinem Atemfluss, falls machbar, nach dem Ausatem etwas zu ruhen, bevor du wieder einatmest. Das bedeutet, das du 1-3 Herzschläge wartest, bevor du wieder einatmest. Der Zeitpunkt wann du wieder einatmest ergibt sich von selbst aus deinem Atemimpuls. Warte einfach ab, bis sich der Atemimpuls von selber rührt und dir mitteilt, das Einatmen dran ist.

    Verfahre ebenso mit dem Ausatmen nach dem Einatmen: warte bis der natürliche Atemimpuls dir mitteilt, das Ausatmen dran ist. Überlasse auf diese Weise den Atemrhythmus seiner natürlichen Steuerung.

    Übung: Spüre die Klarheit des ruhigen Geistes in dir
    • Spüre die Kraft deines Geistes und die Ruhe, die in ihm wohnt. Lasse deinen Geist immer ruhiger werden. Fühle deine Präsenz in der geistigen Welt. und lass sie immer stärker werden. Fühle die Kraft und Stärke deines ruhigen Geistes.
      Lass das Gefühl der Geistesgegenwart immer stärker werden, bis du nur noch dein Geist bist. Spüre das alle geistigen Kräfte aller Wesen nur verschiedene Aspekte des einen Geistes sind.
    Übung: Aktiviere das Chakra mit Visualisierungen:
    • Visualisiere ein Licht in der Mitte deines Schädels, es ist dein Ajna-Chakra das leuchtet und strahlt, die Kraft deines Geistes.
    • Lass das Licht immer stärker leuchten und sich ausbreiten, das ist deine Aura.
    • Visualisiere den Raum, den dein Geistkörper bzw. deine Aura einnimmt.
    • Visualisiere die die Geistkörper bzw. Auras aller Wesen dieser Erde.
    • Visualisiere alle Geistkörper aller Wesen als einen grossen, gemeinsamen Geistkörper. Alles ist eins. Wie fühlst du dich?

    Tiefergehende Anleitungen für die Chakra-Visualisierung mit verschiedenen Visualisierungsobjekten findest du im Menü unter Meditationen / Visualisierungen / Ajna .
     

    Übung: Aktiviere das Chakra über Klang, Atem und Mantra:
    • Töne ein langes Iiiiiiihhhhh das du in der Mitte deines Schädels gut spüren kannst.
    • Und du kannst das Shiva-Mantra wiederholen, um die Wahrnehmung deiner Geisteskraft in dir zu stärken: zB Om namah shivaya. Shiva steht symbolisch für Geisteskraft, Klarheit und Meditation.

    Weitere, ergänzende Hinweise zu geeigneten Klängen und zu Bijas mit denen du deine Chakras aktivieren kannst, findest du bei den Chakra-Aspekten unter Klänge.

    Übung: Aktiviere das Chakra über Mudra und Bandha:
    • Inneres Körper-Mudra: Kombiniere den Atemfluss mit sanftem Khechari-Mudra: Einatmen, Khechari-Mudra einnehmen - Atem fliessen lassen, Khechari-Mudra weiter halten. Für Khechari-Mudra drücke deine Zungenspitze ans Gaumendach, neige den Kopf leicht nach hinten (soweit angenehm) und konzentriere dich auf dein drittes Auge zwischen den Augenbrauen.
    • Hand-Mudra: Verschränke die Finger ineinander und lege die ausgestreckten Zeigefinger aneinander. Halte die Hand so hoch, das die Zeigefinger-Spitzen auf Höhe des Ajna-Chakras sind.
    • Finger-Mudra: Gib Zeigefinger und Daumen jeder Hand zusammen, und lege die Hände mit dem Handteller nach oben (Chin-Mudra) oder nach unten (Ghyana-Mudra) auf deine Knie.
    • Kombiniere Khechari-Mudra mit einem Hand- oder Finger-Mudra und mit weiteren Übungen zu demselben Chakra.
    Nachspüren zur Schulung der Selbstwahrnehmung:
    • Mache dir deine Klarheit und Geisteskraft bewusst, deine Fähigkeit dich auf geistiger Ebene mit allem zu verbinden, die dir die Übungen vermitteln. Du bist mit allem und jedem verbunden. Jeder Mensch der dir begegnet bist du. In jedem Menschen begegnest du einem Aspekt deines Selbst.
    • Konzentriere dich auf die besondere innere Stimmung, die du deinem Geist vermittelt hast und lass sie sich noch einige Zeit in dir ausbreiten.

    Nahrung

    Spirituell motiviertes Fasten, zur Stärkung der Geisteskraft:
    1. Intensiv-Fasten: Wasserfasten, Teefasten, Gemüsebrühefasten
    2. Sanftere Fastenformen: Saftfasten, Obstfasten, Reisfasten, ...

    Räucherungen und Düfte

    Konzentrations-fördernde Duftstoffe:
    1. Räucherungen: Weihrauch, Sandelholz
    2. Ätherische Öle: Zitrone, Wacholder, Rosmarin, Sandelholz, Lavendel

       
      Weitere Räucher- und Duftprodukte zu diesem Chakra im Chakra-Shop / Räucherungen / Ch6: Ajna

    Steine

    Nach Judy Hall: Apophylith, Sodalith, Moldavit, Azurit, Herkimer Diamant, Lapislazuli, Granat, Violetter Fluorit, Kunzit, Lepidolith, Malachit mit Azurit, Royalblauer Saphir, Stahlblauer Obsidian, Azeztulit, Atacamit

    Nach Michael Gienger: a)Stirnchakra: Diamant, Aquamarin - b) Nasenchakra: Bergkristall, Sardonyx


     
    Weitere Heilsteine zu diesem Chakra im Chakra-Shop / Heilsteine / Ch6: Ajna
     

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