Entzündungen im Körper: Rheuma, Arthritis & Co – Yoga machts leichter

Mai 31, 2012 in Gelenke - Artrose - Arthritis von Mahashakti Uta Engeln

Das Leben ist zu kurz um es NICHT zu geniessen.

Das Leben ist zu schön, um es nur abzuwarten.

Das Thema wie man mit den Entzündungen des Körpers umgehen kann, wird immer wieder an mich herangetragen. Da gibts ganz offensichtlich viel Bedarf für Anregungen, was man selber für sich tun kann.

In der letzten Zeit waren da zum Beispiel …

  • Die Familienmutter, die mit 40 Arthritis in beiden Händen bekommt, und nun Schwierigkeiten hat sich um den Haushalt und die Kinder zu kümmern.
  • Der 60-jährige Mann mit Arthritis in den Zehengrundgelenken, die ihm das Gehen so schmerzhaft machen, das er lieber zuhause bleibt und auf Spaziergänge verzichtet.
  • Die 50-jährige Frau mit Gelenkrheuma in vielen Gelenken des gesamten Körpers, die nicht mehr Wandern kann, und auf das gemeisame Erleben mit ihren Wanderfreunden verzichten muss.
  • Der junge Mann, der bereits mit 25 Jahren starke Knieschmerzen hat, die vom Arzt als Rheuma diagnostiziert wurden. Wenn er tanzen geht, dann schmerzt das am nächsten Tag so sehr, das er sich nur unter Schmerzen bewegen kann.
  • … Dies sind nur einige der Fälle, mit denen ich persönlich zu tun hab, diese Reihe liesse sich beliebig fortsetzen.

Rheuma kann alle Altersgruppen betreffen. Das Problem an der Sache, neben der zT sehr starken Schmerzbelastung ist, das sich alle Betroffenen ein Stück weit aus dem Leben herausziehen.

Stell dir das doch einfach mal vor: Wenn dir jede Bewegung weh tut, und du Angst hast vor jeder falschen Bewegung, dann wirst du sehr vorsichtig, dann ziehst du dich zurück. Dieser Rückzug führt dazu, das du deine Kontakte reduzierst, du hast zwangsläufig weniger mit aktiven Menschen zu tun. Die lebendigen Impulse für dein Leben nehmen ab. Du sitzt immer mehr Zuhause und beschäftigst dich mit den Dingen die jetzt eben noch möglich sind. Dadurch verlierst du immer mehr die Sicherheit auch mal ungewöhnliche Dinge unternehmen zu können, Dinge die Freude und Wachstum bringen. Du wirst immer zaghafter, immer unsicherer, du verlierst an Selbstbewusstsein. Irgendwann gehst du gar nicht mehr raus.

Du erinnerst dich noch gut an die Zeiten wo du alles Mögliche unternommen hast: Ausflüge, Tanzen, Klettern, Springen, Rudern, grosse Feste, Wandern, Joggen, Radfahren, Fussball, Tennis, Judo, Karate, Handarbeiten, Basteln, Werkeln, Tapezieren, Malen, Musizieren,  … Damit verknüpft sind viele Erinnerungen, denen du nachtrauerst. Weil sich deine Stimmung dabei nicht gerade verbessert, und du deinem Mißmut Ausdruck gibst, bleiben auch irgendwann die Freunde weg die dich zuhause besucht haben. Da setzt ein Prozess der Vereinsamung und vorzeitigen “Mumifizierung” ein, und das Leben verliert seine Lebendigkeit.

Diesen Prozess gilt es aufzuhalten, oder sogar umzukehren. Du willst deine Lebendigkeit zurück haben. Dafür sind verschiedene Dinge erforderlich:

  1. Lote jeden Morgen deine aktuellen Möglichkeiten aus: was geht heute, und was nicht?
  2. Plane deinen Tag entsprechend und unternimm soviel wie irgend möglich, um mit dem Leben in Verbindung zu bleiben.
  3. Belaste und trainiere täglich deine Gelenke und Körperteile sehr bewusst und achtsam, damit sie in möglichst guter Verfassung bleiben. Denn was nicht gebraucht wird, das baut der Körper ab. Und sehr oft bessert es sich durch angemessene Belastung auch! Die Chance will genutzt werden.
  4. Experimentiere mit den Gesundheits-Themen die dich ansprechen, und finde heraus was andere tun damit es ihnen besser geht. Lass dich davon inspirieren ebenfalls Dinge auszuprobieren und deine eigenen Erfahrungen zu machen. Das was dir gut tut übernimm in dein Leben und geniesse es.
  5. Lies und lerne alles, das mit deiner Erkrankung zu tun hat. Werde Spezialist in deiner eigenen Sache. Kümmere dich!
  6. Finde heraus welche Elemente deiner bisherigen Lebensführung für dich gut sind, und welche nicht. Tagebuch führen ist da sehr hilfreich.
  7. Setze das was du beobachtest um und kümmere dich darum die entdeckten positiven Einflüsse zu verstärken, und die negativen loszuwerden.

Aus yogischer Sicht empfehle ich dir dich mit diesen Yoga-Praktiken näher zu beschäftigen, und sie in deinen Lebensrhythmus zu integrieren:

  1. Beginne jeden Morgen noch im Bett mit der Pavanamuktasana-Reihe. Das sind die yogischen Gelenkübungen. Sie schmieren die Gelenke, in dem Fall schon vor der ersten Belastung. Dadurch wird dein Körper morgens schneller geschmeidig.
  2. Praktiziere diese Übungen jedes Mal, wenn du länger körperlich geruht hast (dauert nur 5 Min): nach einer längeren Phase am Schreibtisch, im Auto, im Fernsehsessel oder dem Mittagsschlaf. Insgesamt ist es gut diese Übungen 2-3 x am Tag durchzuführen. Das erste Mal gleich Morgens auf der Bettkante.
  3. Besuche 1-3 x pro Woche einen für dich passenden Yoga-Kurs, um in Kontakt mit weiteren achtsamkeitsbasierten Bewegungsmöglichkeiten zu kommen. Achte darauf, das der Yogalehrer über dein Problem informiert ist und tausche dich mit ihm aus.
  4. Übe zusätzlich täglich für dich die Yoga-Übungen, die du – du! – als für dich passend herausgefunden hast. Versuche dabei so gut es geht die vollständige Reihe zu üben. Dein Yogalehrer hilft dir individuelle Anpassungen zu finden, wo es erforderlich ist.
  5. Praktiziere regelmässig und systematisch die Shatkriyas, die 6 yogischen Reinigungsübungen. Lass dir zeigen wie sie korrekt durchgeführt werden.
  6. Praktizere zusätzlich 1 x im Quartal Shankprakshalana. Wenn du das bisher nicht kennst, dann lass dir von deinem Yogalehrer eine Einweisung geben. Danach kannst du es auch für dich alleine üben. Wichtig: Shankprakshalana ist nicht geeignet bei einigen Darmkrankheiten, Bluthochdruck und Nierenschäden. Für alle anderen ist es ausserodentlich hilfreich.
  7. Stelle deine Ernährung um auf eine basenüberschüssige Ernährung mit einem sehr hohen Anteil an frischen Gemüsen, Salaten und Obst.
  8. Würze deine Nahrung mit den Gewürzen, für die bekannt ist, das sie bei entzündlichen Erkrankungen hilfreich sind: Curcuma, Koriander, Ingwer, Bertramwurzel (Hildegard-Medizin), Galgant, … usw.
  9. Trinke Tees, die die innere Reinigung fördern: Brennessel, Fastenteemischungen, Löwenzahn
  10. Nimm Heilmittel die sich bewährt haben, wie zB südafrikanische Teufelskralle, Braunhirse, Spirulina, …

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Über Mahashakti Uta Engeln

Nach 18 Jahren im EDV-Business hab ich mich 1999 dem Yoga zugewandt, was schon bald zu einem 9 Jahre währenden Leben als Ashrammitarbeiterin führte. Dort fand ich die Kraft des Yoga, uns im ganz normalen Alltag glücklich sein zu lassen, besonders spannend. Die Entdeckung der Heilkraft des Yoga führte dann dazu, daß ich mich zu 108% auf Yoga eingelassen habe und seitdem davon lebe. So entstand diese Seite. Als Yogatherapeutin und Heilpraktikerin begleite ich viele Menschen, die selbst etwas für sich tun wollen, auf ihrem Weg zu einem schöneren und gesünderen Leben. In den Yogatherapie-Ausbildungen die ich bundesweit gebe, unterstütze ich YogalehrerInnen darin dasselbe zu tun. >>>> Auf http://www.heilyoga.ME kannst du von mir angeleitete Yogastunden und Meditationen downloaden. >>>> Wenn du mich erst mal unverbindlich kennenlernen möchtest, dann verbinde dich mit mir und trag dich in meinen Newsletter ein: http://newsletter.manipura.de/


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