Die Wiege der Religionen

„Die Wiege der Religionen“ von Lore Tomalla

Zusammenfassung des Buchs „Die Wiege der Religionen“

cover-die-wiege-der-religionen-lore-tomallaDie Flüchtlingskrise hat in Deutschland vieles verändert. Wir leben mit Menschen zusammen, die andere Relgionszugehörigkeiten gewohnt sind.

Lore Tomalla versucht in ihrem als Zwiegespräch zweier Frauen angelegten Roman auf 341 Seiten herauszufinden, warum es so viele Religionen gibt. Als Yogalehrerin vermutet sie den Ursprung der Religionen in der bei Yogaübungen entstehenden Andacht.

Die Andacht

Vor Jahrhunderten gab es noch nicht diese kontinent-übergreifenden Möglichkeiten der Kommunikation. Es gab aber Andacht:

  • Zum Beispiel die religiösen Feierlichkeiten in Stonehenge in England oder in Deutschland bei den Externsteinen, deren Ursprung Beobachtung der Gestirne und Bewegungen der Himmelsköper Sonne und Mond war.
  • In Mitteldeutschland in Nebra fand man eine mit Grünspan bedeckte Himmelsscheibe, die religiöse Rituale vermuten läßt.
  • Yoga hatte seinen Ursprung in der Nähe des Kilimandscharo, kam dann nach Ägypten und später in die Gegend von Mohenjo-Daro und nach Indien, wo es Fruchtbarkeits Rituale gab und wo noch heute die Feuerzeremonie für den Gott Agni mit Rezitation der Mantras (heilige Gesänge) morgens und abends praktiziert wird.

Von hier ausgehend wurden die Grundgesetze des Ahimsa (Verzicht auf Gewalt) und Nächstenliebe weiterverbreitet. Dieser Vorgang ist noch lange nicht abgeschlossen.

Die Jünger des Herrn Jesus Christus haben große Verdienste erworben in der Verbreitung seiner Lehren vom Verzicht auf Gewalt. Leider hat sich das zu den Verfechtern des sogenannten Islamischen Staates noch immer nicht durchgesprochen. Nur ein Leben ohne Angst mit Vertrauen und gegenseitiger Achtung und Liebe garantiert friedevolles Zusammenleben.

Der gemeinsame Ursprung

In ihrem Roman, der autobiografische Züge trägt, deutet Lore Tomalla die Zusammenhänge der Religionen an, die erscheinen lassen, daß alle Religionen aus einer Wurzel hervorgegangen sein könnten und durch die räumlichen Entfernungen immer wieder neue Aspekte in den Vordergrund rückten.

Die Autorin und ihre Freundinnen fassen ihre Meinungen in dem Satz zusammen:

So bleiben denn: Glaube, Hoffnung, Liebe.
Die Liebe ist die Größte unter ihnen.

Bewusstsein

Die beiden Frauen diskutieren darüber. ob es nach dem Tode noch ein Bewußtsein geben kann.

Sie haben oft und lange meditiert und glauben, dadurch entstehen Visionen, die sie als Beweise eines körperlosen Daseins in der jenseitigen Welt begreifen. Es sind keine Träume, es sind Bilder, die sie während des Wachbewußtseins wahrnehmen und deuten.

Sie tauschen ihre Gedanken über den Sinn des Lebens aus, über den viele Menschen sich den Kopf zerbrechen. Mann könnte meinen, jeder Mensch gibt seinem Leben durch sein Handeln einen besonderen Sinn. Er verehrt Ideale die er zu verwirklichen sucht. Wir greifen Anregungen auf.

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Verpasste Gelegenheiten

Manchmal leben wir danach aber manchmal geht die Zeit darüber hinweg ohne daß sie zur Verwirklichung gelangten. Es ist müßig, später darüber nachzudenken, was wir erlebt hätten, wäre es möglich gewesen, diese Anregung weiter auszuarbeiten.

Schon der Konjunktiv sagt uns, daß es unrealistsch ist und nutzlos, allenfalls der Stoff für Romane über nie stattgefundene Ereignisse, beflügelt von unserer Phantasie.

Diesen verpassten Gelegenheiten nachzutrauern macht uns krank. Wir konnten es nicht durchführen, weil die Voraussetzungen dafür nicht vorhanden waren. Unser Leben hat andere Wege für uns gefunden.

Die Wege des Lebens

Mir bedeutet der 23. Psalm sehr viel. Im Kloster Loccum, wo ich an einem Seminar teilnahm, bemerkte eine der Schwestern meine seelischen Nöte und half mir, sie zu überwinden, indem sie diesen Psalm mit mir betete.

Ein junger Mann wollte gern Pianist werden. Seine wohlmeinenden Eltern setzten durch, daß er Mathematker wurde. Er musizierte weiter, komponierte auch. Er erkannte die Zusammenhänge: Die Intervalle der Noten sind direkt proportional den Abständen der Planeten unseres Sonnensystems. Die ganze Welt ist voll Musik. Er lernte seine Kompsitionen zu berechnen. Nun war er seinen Eltern dankbar. Ohne das Mathematikstudium hätte er diese Erkenntnisse nie finden können.

Die Welt ist Licht und Klang. Wir finden Andacht, indem wir OM singen. Alles hat seinen Sinn. Wir vermögen diesen Sinn aber erst nach dem Ablauf der Ereignisse zu erkennen.

Die ältesten Religionen

Eine der ältesten Religionen stammt aus Ägypten. In Tibet gibt es das tibetansiche Totenbuch, in Ägypten das Ägyptische. Man kann nicht darüber spekulieren, man muß unvoreingenommen darin lesen. Dadurch gewinnt man Erkenntnisse.

In Indien und Nepal entstand aus einem Fruchtbarkeitsritual die Verehrung des Gottes Agni, heilige Gesänge, die jeden Morgen und jeden Abend am Feuer gesungen werden und wo sich als Höhepunkt Gott Agni zeigt, wenn geschmolzene Butter (Ghee) mit einem langen Holzlöffel vorsichtig aus etwa 20 cm Höhe ins Feuer gegossen wird.

Gott Agni zeigt sich, indem er an dieser Buttersäule empor züngelt.

Dazu ertönen extatische heilige Gesänge. Wir Menschen leben auf der festen Erde. Darüber stülpt sich die Himmelsglocke. Diese ist umgeben vom heiligen Feuer des Gottes Agni.

Kosmische Zusammenhänge

Heute wissen wir von den kosmischen Zusammenhängen. Wir können einen Satelliten (Rosetta) ins All schicken, der zuerst ein Gerät zu einem Kometen (Tschuri) transportieren kann und dann Informationen übermittelt.

Es sind erstaunliche technische Leistungen, den Weg zu einem so kleinen Himmelskörper zu berechnen und tatsächlich in unserem unendlichen All zu erreichen. Das sind sachliche Erkundungen über die Entstehung des Weltalls.

Die Vorstellung von Gott Agni und seinem Feuerhimmel läßt Andacht entstehen, die kosmischen Berechnungen Bewunderung.

Der Zufall spielt auch mit im kosmischen Reigen

Häufig will es Zufall, daß alte Überlieferungen wieder aus ihren Verstecken hervorgeholt werden. So fand ein Ziegenhirt geheimnisvolle verloren geglaubte Gesetzes Rollen in einer Höhle, wohin ihn seine entlaufene Ziege führte; dort hatten die Essener ihre heiligen Rollen verborgen.

Eine Religionsforscherin, Tara Michael, bemüht in Rajasthan in einem Antiquariat Material für ihre literarischen Arbeiten zu finden, entdeckte eine Niederschrift mit Zeichnungen von einem Yogi Kumbaripava, der die Meditationen der Kanpatha Yogis treulich notiert hatte.

Das Buch, in dem Tara davon berichtet, gibt wichtige Aufschlüsse über Meditationen und Konzentrationen auf Bereiche des menschlichen Körpers, nicht nur die bereits gut bekannten sieben Chakras, sondern viel mehr:

Er beschreibt siebenundzwanzig Chakras.

Der religionen-verbindende Sonnengruss

Yoga und Islam ist verbunden durch den Gruß an die Sonne, der jedem Moslem täglich mindestens ein mal vorgeschrieben ist, den indische Soldaten als Fitneßtraining in 45 Minuten 108 Mal durchführen müssen.

Das Buch beschreibt Gedanken über die Wirkung von der religiösen Übung bis zum Kasernenhof Training.

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Uralte Verbindungen zwischen den Kulturen

In OstSpanien in der Nähe von Alicante gibt es eine Gedenkstätte an Zusammenhänge zwischen Europa und Amerika. Ob das entstand, als es den Atlantik noch gar nicht gab oder ob das frühe Schifffahrten über den Atlantk beweist, wurde nicht überliefert.

  • Jedenfalls gibt es dort eine so genannte Dama de Elche, deren Frisur wie Kopfhörer aussieht, als ob man damals von dort aus mit dem All „telefonieren“ konnte.
  • Ein Indianer beteuert, sein Volk sei von den Plejaden zur Erde heruntergekommen. In seinem Herkunftsland gibt es Frauen, die eine Frisur tragen, die derjenigen der Dama de Elche ähneln – und: ich habe als Kind solche Haarschnecken getragen wie auch einige meiner Schulkameradinnen und die Frauen in der südamerikanischen Heimat dieses IndianerHäuptlings.
  • Die religiösen Überlieferungen in Afrika scheinen eigenständig zu sein. Wir wissen aber, daß dunkelhäutige Menschen aus Afrika als Sklaven nach Amerika verschleppt wurden.
  • Aus Überlieferungen der Bibel müssen wir annehmen, daß Moses in Indien an Feuerzeremonien teilnahm, denn es wird berichtet, daß er dort war, „wo das Feuer nie ausgehen darf“. Er könnte über Hieranya Garbha berichtet haben.

Es geht dabei um ein Mißverständnis der Hebräer, die ihren Goldschmuck opferten, damit ein goldenes Kalb angefertigt werden konnte. Alle tanzten um das goldene Kalb.

Dann kam Moses zurück und hat das verboten, weil das eine falsche Interpretation der Lehre von HiranyaGarbha gewesen sein könnte. Es gibt die Lehre vom Purusha, der reingeborenen Weltenseele, dem Prakriti, die Materie gegenübersteht.

Es lohnt sich über diese Lehren zu meditieren, weil unsere Weihnachtsgeschichte von dem reingeborenen Christuskind spricht, was zu der Annahme verleiten kann, daß diese Lehren im Zusammenhang mit Überlieferungen aus Fernost stehen könnten.

Die Rede ist von einem Boten, der in reinster Absicht der Jungfrau Maria ein Kind mit besonderen göttlichen Eigenschaften verkündete.

Die vier edlen Wahrheiten

Von hier aus ist der Sprung zu den vier edlen Wahrheiten nicht weit:

  1. Das Wissen von Geburt, Alter, Krankheit und Tod,
  2. Das Wissen von den Geistesgiften z.B Gier, Neid, Haß und Verblendung (die wir ja auch von den Kleshas, den Leid bewirkenden Hindernissen des Yoga kennen)
  3. Glück entsteht, wenn es gelingt, diese zu vermeiden,
  4. Die Praxis des edlen achtfachen Pfades, das sind: Rechte Erkenntnis, rechte Rede, rechte Achtsamkeit, rechte Meditation, rechte Übung, rechte Absicht, rechtes Handeln und rechter Lebenserwerb.

Zur Erläuterung:
„recht“ meint in Übereinstimmung „mit Vermeiden von Leid“.

Neue Ideale für die Neue Zeit

In neuerer Zeit wird versucht, der Bevölkerung neue Ideale zu vermitteln z. B wurde in New Delhi die Lotuskirche der Bahai erbaut mit dem Wunsch, die neun wichtigsten Weltreligionen zu einen.

  • Man hatte dabei im Hinterkopf, Religions-Kriege zu vermeiden.
  • Leider tobt in den Ländern, von wo das Christentum seinen Ausgang nahm, einer der heftigsten Religionskriege aller Zeiten.
  • Allerdings muß hier erwähnt werden, daß z. B. die Christianisierung des alten Germaniens und auch in Südspanien mit erbitterten blutigen Kämpfen einherging.

Brauchen wir eine neue Spiritualität?

cover-die-wiege-der-religionen-lore-tomallaDieses Buch entstand, weil heutzutage immer wieder davon gesprochen wird, daß wir „eine neue Spiritualität“ brauchen. Die beiden Gesprächspartnerinnen Lisa und Loreto verneinen das.

Es gibt doch Yoga, meinen sie.

Aus dem ist alles hervorgegangen und es genügt die Yoga Forderung, irgendeine Macht, die man als verehrungswürdig anerkennen kann, in Andacht zu verehren.

Die Wiege der Religionen gibt’s als Ebook und in Papier:

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