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om namah shivaya

Visualisierungs-Meditation: Aktivierung von Anahatha-Chakra durch Visualisierung in 6 Schritten

Anahatha-Chakra / Herz-Chakra

Weitere Hintergrundinformationen zu diesem Chakra findest du im Menü unter Grundlagen.
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Vorbereitung:

Sitzen

Sehr, sehr wichtig ist die korrekte Sitzhaltung

Dazu sitze entspannt und gerade. Wichtig ist vor allem, das die Wirbelsäule senkrecht zum Erdmittelpunkt gehalten wird. Dadurch werden dein eigenes und das Erdmagnetfeld aufeinander ausgerichtet, was den Energiefluss sehr fördert.

Eine aufrechte Sitzhaltung ist möglich in einer kreuzbeinigen Sitzweise, oder auf einem Sitzmöbel. Die aufrechte Haltung ist im Zweifel wichtiger als kreuzbeiniges Sitzen, da die aufrechte Wirbelsäule als Energie-Antenne eine stärkere energetische Wirkung hat als der Lotussitz.

Sitze nur dann in einem kreuzbeinigen Sitz, wenn du dich dabei wirklich völlig gerade halten und dabei entspannen kannst. Geht das nicht, dann sitze auf einem Stuhl, mit aufrechtem Rücken. Du lehnst dich also nicht an, sondern sitzt auf der vorderen Stuhlhälfte, damit du wirklich gerade sitzen kannst. Beide Füsse fest auf dem Boden oder einer Fussbank. Wenn du dich beim Sitzen anlehnst, dann wird der Rücken ganz automatisch iimmer rund, deshalb tu das nicht.

1. Schritt:

Ankommen

Um in der Meditation wirklich ankommen zu können, entspanne dich mit deinem Atem.

Dazu sitze entspannt und gerade und lass den Atem fliessen. Achte darauf, das der Ausatem immer langsamer wird, bis er doppelt so lange dauert wie der Einatmen. Er kann auch gerne noch langsamer werden.

Dann erlaube deinem Atemfluss, falls machbar, nach dem Ausatem etwas zu ruhen, bevor du wieder einatmest. Das bedeutet, das du 1-3 Herzschläge wartest, bevor du wieder einatmest. Der Zeitpunkt wann du wieder einatmest ergibt sich von selbst aus deinem Atemimpuls. Warte einfach ab, bis sich der Atemimpuls von selber rührt und dir mitteilt, das Einatmen dran ist.

Verfahre ebenso mit dem Ausatmen nach dem Einatmen: warte bis der natürliche Atemimpuls dir mitteilt, das Ausatmen dran ist. Überlasse auf diese Weise den Atemrhythmus seiner natürlichen Steuerung.

2. Schritt:

Übung: Aktiviere das Chakra mit Visualisierung des Chakra-Tieres: Die Gazellen-Meditation
  • Stell dir eine Gazelle (oder ein Reh) vor, wie es auf einer Wiese steht.
  • Es ist ein filigranes, zartes Tier. Leichtfüssig und elegant. Über Hindernisse springt es einfach hinweg.
  • Stell dir vor wie die Gazelle sich bewegt, wie sie ein Bein vor das andere setzt, in eleganten, zarten Bewegungen von grosser Leichtigkeit.
  • Die Gazelle beobachtet achtsam die gesamte Umgebung. So ist sie mit allem was um sie herum geschieht in steter Verbindung. Geschieht etwas bedrohliches hüpft sie davon, schnell und leicht wie der Wind.
  • Stell dir vor du bist die Gazelle. Du bist leicht, behende und schnell. Achtsam schaust du in die Runde, sensibel nimmst du alles auf, bist mit allem verbunden. Sobald etwas geschieht das dir schaden künnte, ziehst du dich behende und elegant zurück.
  • Du kannst du dich getrost allem öffnen das um dich herum ist, denn Gefahr wird dir frühzeitig bewusst und du beherrschst du die Kunst dich lautlos zurückzuziehen. Du hast es nicht nötig dich zu verschliessen, denn du bist nicht ausgeliefert. Du bist frei, deine Achtsamkeit und Aufmerksamkeit schützen dich.
  • Sicher und geborgen läufst du behende deiner Wege. Niemand kann dich aufhalten, du bist frei.

3. Schritt:

Übung: Aktiviere das Chakra mit Visualisierung des Chakra-Elementes: Die Wind-Meditation
  • Stell dir einen Lufthauch vor, wie er über die Landschaft fliegt.
  • Stell dir vor wie der Lufthauch immer schneller wird, wie er durchs Gras weht, die Blätter der Bäume bewegt, die Blüten der Blumen bewegt. Er trägt die Insekten und Vögel, transportiert die Pollen der Gräser und den Duft der Blumen.
  • Stell dir nun vor du bist der Lufthauch. Frei und unbehindert wehst du durch eine liebliche Frühlingslandschaft. Du bist leicht, frei und ungebunden. Du bist die reine Freude.
  • Jetzt stell dir vor der Lufthauch (du) steigert sich zum Wind. Du rüttelst an den Ästen, zerrst an den Haaren, wehst den Tieren durch das Fell. Du verteilst den Rauch und bläst abgefallene Blätter über den Boden. Du bist so schnell wie du magst - es hindert dich niemand. Du kannst überall hin, keiner hält dich auf.
  • Dehne deine Wahrnehmung nun aus auf alle atmenden Lebewesen, auf alle Menschen und Tiere. Du bist in ihnen allen. Du verbindest sie alle miteinander.
  • Dehne deine Wahrnehmung weiter aus auf alle Sauerstoff-Konsumenten: Kräuter, Bäume, Gräser, Pilze, Moose, Farne, Flechten, Algen, ... Auch in all ihnen bist du.
  • Dehne deine Wahrnehmung noch weiter aus, auf die unbelebte Natur. In jedem Sandkorn, Krümel, Stein und Tropfen bist auch du enthalten, als kleinste Einschlüsse.
  • Mache dir nun bewusst, das du das Element bist, das alles das in dieser Welt existiert miteinander verbindet. Du dienst ihnen allen zu ihrem Wohlergehen, zu Leben und Lieben. Du bist ihre Kraft und Freude. Du bist in ihrem Herzen.

4. Schritt:

Übung: Aktiviere das Chakra mit Visualisierung des Chakra-Symbols, dem Yantra:
  • Stell dir vor deinem geistigen Auge zwei übereinanderliegende rauchblaue Dreiecke vor. Das eine zeigt nach oben, das andere nach unten.
  • Lass diese blauen Dreiecke immer deutlicher werden. Vielleicht verschmelzen sie zu einem sechzackigen Stern? Beobachte, was sich dabei evtl. verändert: die gelbe Farbe, die Grösse, ...
  • Betrachte innerlich die 6 Ecken und 6 Winkel und die Verbindungslinien dazwischen im Uhrzeigersinn. Beginne bei 1:00 Uhr und lass deinen inneren Blick ganz allmählich dem Zeigerverlauf folgen.
  • Wenn der Stern perfekt geworden ist und du ihn völlig in dich aufgenommen hast, dann visualisiere dieses Quadrat an dem Ort, wo sich dein Anahatha-Chakra befindet, im Brustkorb. Falls du dort auf einen weniger perfekten Stern stösst, überdecke ihn mit deinem strahlenden, perfekten blauen Stern.
  • Halte die Visualisierung einige Zeit aufrecht.

5. Schritt:

Übung: Aktiviere das Chakra mit Visualisierung des Chakra-Lotus, der Blüte:
  • Stell dir vor deinem geistigen Auge eine Lotusblüte mit 12 orangeroten Blütenblättern vor.
  • Lass dieses Lotusblüte immer schöner und grösser werden, und beobachte, was sich dabei evtl. verändert: die Farbe, die Grössenverhältnisse, ...
  • Betrachte innerlich die 12 Blütenblätter und die Übergänge dazwischen im Uhrzeigersinn. Beginne bei 1:00 Uhr und lass deinen inneren Blick ganz allmählich dem Zeigerverlauf folgen.
  • Wenn der Lotus perfekt geworden ist und du ihn völlig in dich aufgenommen hast, dann visualisiere diesen Lotus an dem Ort, wo sich dein Anahatha-Chakra befindet, im Brustkorb. Falls du dort auf einen weniger perfekten Lotus stösst, überdecke ihn mit deinem strahlenden, perfekten Lotus.
  • Begebe dich jetzt in deinen Lotus hinein. Er ist so gross wie ein Raum oder eine kleine Wohnung. Du kannst darin herumlaufen und herausschauen. Gehe also herum und schau genau in alle Ecken. Betrachte dein Anahatha-Chakra ganz genau, jeden noch so kleinen Winkel. Was erlebst du?
  • Halte die Visualisierung einige Zeit aufrecht.

6. Schritt:

Nachspüren zur Schulung der Selbstwahrnehmung:
  • Mache dir deine Herzensenergie, deine Kraft Liebe auszustrahlen bewusst, die dir die Übungen vermitteln.
  • Konzentriere dich auf die besondere innere Stimmung, die du deinem Geist vermittelt hast und lass sie sich noch einige Zeit in dir ausbreiten.

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