Meditation – Auf Chidakash oder auf das Nichts?

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FRAGE

Ich schaffe es nicht immer, täglich in den Blog zu sehen, habe aber schon einiges für mich gefunden und ausprobiert. Im Moment habe ich mich mehr mit Meditation beschäftigt, weil ich auch einige Deiner Anregungen zum Anlass genommen habe.

Besonders gut kam ich mit “Geh ins Nichts” zurecht. Ich hatte das Gefühl, dass hier wirklich etwas passiert.

Ich habe meiner Seele beim Tanzen und Schweben zugesehen, mich so gefreut und war unendlich dankbar für diese Erfahrung. Viele Farben und Licht waren dabei und ein sehr starkes Gefühl.
Eine andere Variante aus der CD Yoga Nidra III und Chidakasha Dharana habe ich auch ausprobiert. Mein Mann hatte sie für mich mitgebracht von Meinberg. Hier war die Meditation im Raum Chidakash (?) – ich hoffe ich beschreibe es richtig – zwar möglich, aber mir ging es nicht so gut damit, weil es mir zu dunkel war. Ich hatte das Gefühl, ganz bei mir zu sein, aber es kam nicht dieses befreiende und beglückende Gefühl auf wie bei der o. beschriebenen Variante. Bin ich vielleicht noch nicht weit genug, um Chidakash als wirklichen Rückzugsraum zu akzeptieren? Ich nehme an, dass Geduld wichtig ist, und dass ich möglichst ohne Erwartung üben sollte. Wie siehst Du das?

ANTWORT

Das mit der Meditation ist so eine Sache. Es gibt Zeiten da ist Chidakash klasse, und andere, da strebt man lieber ins Licht, oder wie du ins Nichts. Wähle die Meditation mit der du dich wohl fühlst, und mit der du dich mit den höheren Ebenen verbinden kannst, denn das ist es worum es geht.

Es ist gut ab und zu mal was neues zu probieren, und wenn es nicht so gut passt, dann lässt man es wieder. Ja, deine Annahme das manches nur mit Geduld erreicht werden kann ist korrekt. Die Meditationsbedürfnisse können sich sehr ändern, und dann ist es gut, man kennt eine andere Meditation, mit der man sich dann wieder wohl fühlt.

Nur zu oft sollte man nicht wechseln, das gibt Unruhe und führt nicht in die Tiefe. Letztlich musst du fühlen was dir am besten hilft.

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