Selbstbewusstsein mit Yoga stärken

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Selbstbewusstsein ist WachstumSelbstbewusstsein ist wichtig, um sich im menschlichen Miteinander souverän bewegen zu können. Mindestens ebenso wichtig ist es sein Selbstbewusstsein im gemeinsamen Miteinander auf angenehme Weise zu leben. Denn wer will schon permanent Stress mit den lieben Kollegen oder Nachbarn?

Interessanterweise haben viele Menschen ein Problem damit, wenn sie selbstbewusst auftreten sollen. Sie lehnen Selbstbewusstsein ab, weil sie es nicht übers Herz bringen, andere Menschen in ihrer Entfaltung zu beeinträchtigen. Dahinter steht der Gedanke, dass jede Situation in der sich Menschen mit unterschiedlichen Ansichten begegnen, zwangsläufig eine Konkurrenzsituation sein müsse.

Die Hauptursache hierzu sehe ich darin, dass wir von klein auf dazu angehalten werden, unsere Ellenbogen zu benutzen. Der Drill zu Wettkampfdenken und Durchsetzungsvermögen beginnt bei vielen bereits im Kindergarten. Oft wurden damit so negative Situationen ausgelöst, dass diese Personen später als Erwachsene nichts mehr davon wissen wollen. Sie fügen sich scheinbar geschmeidig in jede Situation ein, in der sie von anderen dominiert werden.

Ist das tatsächlich so?

Wer in sein Innerstes schaut, und zwar ganz tief, weiß die Antwort: Nein! Niemand lässt sich gerne von anderen dominieren oder hat Spaß daran sich unterdrücken zu lassen.

Beides ist nicht gut: weder ist es sinnvoll und nützlich sich von anderen unterdrücken zu lassen, noch ist es gut andere zu unterdrücken. Das sich im Wettbewerbsdenken ausdrückende Prinzip der Dominanz ist vom Grundansatz her eine Ursache für viele Probleme.

Was nun?

Wie komme ich zu Selbstbewusstsein, höre also auf mich von anderen unterdrücken zu lassen, wenn ich andere nicht dominieren will?

Yoga ist bekannt dafür scheinbar unvereinbare Gegensätze miteinander verschmelzen zu können. Also schauen wir nach den grundlegenden yogischen Prinzipien, um oben genanntes Dilemma aufzulösen.

Aus yogischer Sicht hat Selbstbewusstsein in erster Linie die Bedeutung: sich seiner selbst bewusst sein. Nicht mehr, und nicht weniger. Dies bedeutet nichts anderes, als dass ich zunächst einmal genau weiß, was für mich selber richtig ist.

Neben dem eigenen Selbst gibt es im Yoga das höhere Selbst. Das höhere Selbst kann verstanden werden als die Summer aller Selbste. Darunter kann ich zum Beispiel den Gruppengeist des Teams in dem ich arbeite verstehen. Als Yogi sehe ich also nicht nur was für mich selbst richtig ist, sondern auch das was für das Team-Selbst richtig ist.

Zwischen diesen beiden Standpunkten kann durchaus ein Konflikt auftauchen, dessen ich mir ebenfalls bewusst bin. Ich bin mir meines Konflikt-Selbst bewusst.

Jetzt haben wir schon drei Selbste:

Das individuelle Selbst
das Gruppen-Selbst
das Konflikt-Selbst.

Es gibt es Situationen, in denen einem all diese Bewusstheit nichts nutzt. Da ist der Gedanke, dass ich oder mein Gegenüber im Recht ist, und da sind die Emotionen welche verhindern, dass eine Einigung stattfinden kann, weil keiner nachgeben will.

Die lieben Emotionen

Genau für solche Situationen verfügt Yoga über hervorragende Methoden zur Auflösung derselben, die spirituelle Bewusstheit.

Begeben wir uns einfach auf die nächst höhere Ebene, die spirituelle Dimension. Wir lösen das Problem in der spirituellen Dimension, um dadurch der Einigung auf der mentalen und der emotionalen Ebene den Weg frei zu machen.

Die Konflikt-Lösungs-Meditation ist im Prinzip ganz einfach:

Stelle eine harmonische Verbindung auf Herzensebene her, und  stärke gleichzeitig deinen eigenen Standpunkt, aber unter besonderer Berücksichtigung der Verbundenheit mit deinen Mitmenschen. Schicke reichlich Energie zu deinen Mitmenschen. Stell dir vor das alle miteinander fröhlich und in Harmonie verbunden sind. Stelle dir auch vor, dass dein Geist gegenüber deine Energie sehr gerne und freundlich entgegennimmt. Zum Abschluss schicke deine Energie an die ganze Welt

Praktiziere diese Meditation täglich über mehrere Tage hinweg, je nach Schwere des Problems kann es auch erforderlich sein diese Meditation drei Monate lang täglich zu machen. Spätestens dann hat sich bisher jeder Konflikt scheinbar von selbst gelöst.

Diese Meditation ist kein Geheimnis, sie existiert in verschiedenen Variationen in mehr oder weniger allen spirituellen Systemen. Sie ist deshalb so weit verbreitet, weil sie sehr gut funktioniert. Wer das einmal erlebt hat, wird sie ganz von selbst immer wieder nutzen, und gerne weitergeben

Nachdem wir auf diese Weise unsere Verbundenheit auf Herzensebene aktiviert haben, ändert sich die Stimmung zwischen den Konfliktgegnern. Regelmäßig ist bereits nach wenigen Tagen eine sehr gute Annäherung zu beobachten, und oft gibt es völlig neue Lösungsansätze, auf die vorher niemand gekommen ist. D.h., der Konflikt hat auch noch ein überaus positives Ergebnis produziert.

Um diese hilfreiche Meditation wirkungsvoll einsetzen zu können, ist es in den allermeisten Fällen erforderlich die Bewusstheit um das eigene Selbst zusätzlich zu stärken. Dies braucht das schon alleine, um der Meditation die notwendige Zeit einzuräumen, die sie zur Entfaltung ihrer Wirkung benötigt. Außerdem ist es erforderlich die eigenen Emotionen und Gedanken zu beruhigen, um diese Meditation überhaupt durchführen zu können. Deshalb ist es wichtig beides miteinander zu kombinieren: die Ausrichtung auf innere Gelassenheit und auf die Verbundenheit mit allen Wesen.

Darüber hinaus gibt es eine Reihe sehr hilfreicher Visualisierungen und Affirmationen, welche ermöglichen den eigenen Geist umzuerziehen, um zukünftige Konflikte von Anfang an geschmeidiger gestalten zu können. Um an Konflikten im positiven Sinne wachsen zu können. Diesen Prozess bezeichne ich hier als Mind-Setting.

Es ist eine gute Idee diese Praktiken in den ganz normalen Alltag zu integrieren, und vor allem sie in die eigene Yogapraxis zu integrieren. Um dich dabei zu unterstützen, habe ich für dich einiges vorbereitet. Hier gibts mehr dazu:

Ich wünsche dir viel Freude auf deinem Weg!

Om Shanti
Liebe Grüsse
Mahashakti

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