Wie Zwiebeln und Knoblauch die spirituelle Entwicklung fördern

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Zwiebeln_500x375Über den Sinn und Unsinn des Zwiebelverzichts bei spirituellen Suchenden, und einige gesundheitliche Aspekte der Zwiebelgewächse.

In einigen (keineswegs in allen!) spirituellen Traditionen wird gelehrt, das Lauch, Zwiebeln und Knoblauch zu meiden sind, weil sie die spirituelle Entwicklung stören. Gleichzeitig wird auch gelehrt, dass die individuelle Wirkung dieser Gewächse sehr unterschiedlich sein kann. Nicht zuletzt aus diesem Grund wird empfohlen, dass jeder für sich selbst herausfinden muss wie er damit umgehen will. Soweit die Theorie.

Die Praxis des spirituellen Zwiebelgebrauchs

Der westliche Geist ist darauf gedrillt von allem immer das optimalste Optimum erreichen zu wollen, sprich: das Höchste, das Schnellste, das Weiteste. Dies führt schnell dazu, dass solche Empfehlungen von spirituellen Suchenden als etwas pauschal Erstrebenswertes angesehen werden, und das wird dann – dem westlichen Geist entsprechend – ohne weitere Differenzierung rigoros umgesetzt. So entstand das Gerücht, Zwiebeln und Knoblauch seien prinzipiell zu meiden, was so in dieser Form nicht korrekt ist.

Rajas und Tamas der Zwiebel

Aus spiritueller Sicht werden Zwiebeln und Knoblauch als rajasig bzw. tamasig eingestuft. Rajasig sind sie aufgrund ihrer anregenden Wirkung, und tamasig, weil sie „herunterfahren“. Welche dieser beiden gegensätzlichen Aspekte jeweils im Vordergrund steht, ist abhängig von Faktoren wie der individuellen Verträglichkeit, sowie der Zubereitung. Außerdem spielt es eine Rolle welche weiteren Zutaten zum Mahl dazugehören.


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  • Zwiebel in roher Form sind scharf, also rajasig.

Das lässt sich leicht ausprobieren, indem du morgens auf nüchternen Magen ein Zwiebelbrot mit richtig viel Zwiebeln drauf ißt. Du wirst merken, das du den Kaffee nicht mehr benötigst, du bist auch so wach geworden, Zwiebeln haben dich aktiviert. Wenn du vorher müde warst, dann werden dir die Zwiebeln also gut tun, da sie dich wach machen. Warst du dagegen vorher unruhig, dann ist diese Wirkung unerwünscht, da sie eine gute Meditation stört. Warst du vorher müde, dann ist diese Wirkung hilfreich.

Genauso ist es auch mit der bewussten Anwendung von Kaffee: wenn er dir hilft den für die Meditation erforderlichen sanft-wachen Zustand zu erreichen, dann ist er hilfreich. Macht er dich unruhig, dann lass ihn weg. Oder anders formuliert: wer Kaffee trinkt, braucht auf Zwiebeln nicht zu verzichten, eher andersherum, denn gut verdaute Zwiebeln dürften gesünder sein als Kaffee.

Wer rohe Zwiebeln gut verträgt erlebt ihre verdauungskraftfördernde Wirkung – auch das ist rajasig (weil aktivierend) und durchaus gesund. In jedem Fall besser, als die gesundheitliche Beeinträchtigung die durch eine schlechend-schwache Verdauungskraft entsteht.

Bei vielen Menschen erzeugen Zwiebeln – insbesondere in rohem Zustand – unangenehme Blähungen. Blähungen entstehen durch Gär-Prozesse im Darm, bei denen verschiedene gesundheitsschädliche Substanzen erzeugt werden, wie zum Beispiel Fuselalkohol. Ebenso wie getrunkener Alkohol wandern diese Substanzen durch die Darmwand ins Blut und finden ihren Weg zum Gehirn, um dort die bekannte Wirkung zu entfalten.

Bei den Menschen welche Zwiebeln nicht gut verdauen können, weil ihr individuelles Verdauungssystem einfach so veranlagt ist, entfalten sich demzufolge alkoholinduzierte Wirkungen auf den Geist (und diverse organische Beeinträchtigungen), auch dann, wenn sie gar keinen Alkohol zu sich genommen haben. Wer also Zwiebeln nicht gut verdauen kann, bzw. einfach zu viele davon ißt, möglicherweise auch noch schlecht gekaut, bei dem werden sie unangenehme Wirkungen entfalten.

Derjenige welcher sie gut verdauen kann, sie weise einsetzt und gründlich zerkaut, wird davon profitieren, auch in der Meditation. Für Menschen die Zwiebeln gut verdauen können, und bei denen sie spirituell nicht als störend empfunden werden (Achtung, Psyche!), sind sie aus gesundheitlichen Gründen sehr zu empfehlen. Zwiebeln wirken anti-entzündlich (Rheuma), krebswidrig, blutverflüssigend (Arteriosklerose, Schlaganfall, Herzinfarkt), blutzuckersenkend (Diabetes), senken den Cholesterinspiegel (Bluthochdruck) sind hilfeich bei Asthma und Bronchitis, um nur einige wenige der zahlreichen positiven Wirkungen zu nennen.

  • Zwiebeln in gegarter Form sind süß, also tamasig.

Es ist bekannt, dass Zwiebel und insbesondere Knoblauch und Bärlauch (ist auch ein Zwiebelgewächs) blutdrucksenkend wirken. D.h., wer bereits gut entspannt ist, und dann reichlich von diesen Gewächsen genießt, wird danach mit hoher Wahrscheinlichkeit sehr müde, oder gar träge werden. Einer guten Meditation ist das ganz sicher nicht förderlich. Bei Bluthochduck dagegen ist das ausgesprochen gesund und meist auch meditationsförderlich.

Die Frage die sich mir in diesem Kontext aufdrängt ist: wie wirken eigentlich die vielen Süßigkeiten auf die Meditation? Gerade die spirituell stark Strebenden in Yogakreisen sind ausgesprochen versessen auf Süßes, und …

Süßigkeiten sind noch viel tamasiger als Zwiebeln.

Warum kommt wohl kaum einer ernsthaft auf die Idee auf Süßes zu verzichten? Stattdessen werden Unmengen angeblich gesunder Süßungsmittel konsumiert, die beim näherem Hinsehen genauso schädlich sind, wie der geschmähte weiße Zucker. Zucker ist in jeder Form schädlich (auch verpackt in Agarvendicksaft oder Honig), und je mehr desto schädlicher. Daran ändern die 2% mehr an Mineralstoffen auch nichts.

Zucker (egal ob Saccharose, Glucose oder Fructose)  ist insbesondere dafür bekannt, dass er die Gär-Prozesse im Darm, ebenso wie die Pilzbesiedelung, massiv fördert, was wiederum krankheitsfördernde Darmentzündungen verstärkt – und die oben bereits beschreibenen Fuselalkohole. Darüber hinaus fördert der aus regelmässigem Zuckerkonsum notwendigerweise resultierende permanent hohe Blutzuckerspiegel die Entzündung der Blutgefäße. Das gibt dann später eine stabile, stetig voranschreitende Arteriosklerose mit Bluthochdruck, Herzinfarkt und Schlaganfall. Und die Diabetes wird dann auch viel schöner … 😉

Die Menschheit lässt sich keinen Irrtum nehmen, der ihr nützt.
(Christian Friedrich Hebbel, 1813-1863, deutscher Dichter und Dramatiker )

Besondere Ziele verlangen besondere Maßnahmen, d.h. jemand der ein besonderes Ziel anstrebt, benötigt dazu meist besondere Maßnahmen.

Dies nicht zuletzt auch deshalb, weil er das natürliche Bedürfnis hat sich von der Allgemeinheit abzugrenzen. Und auf Zwiebeln oder Knoblauch verzichtet es sich schon allein deshalb leichter als auf Zucker, weil sie aufgrund ihres Geruchs gesellschaftlich sowieso leicht verpönt sind. Dies dürfte der psychische Hintergrund für den Drang sein den Zwiebelverzicht zum Dogma zu erheben. Als Dogma war das sicher nie geplant. Es wurde lediglich darauf hingewiesen, dass Zwiebeln und Knoblauch rajasig bzw. tamasig wirken können, und das man deshalb achtsam mit ihnen umgehen soll.

Die Wirkung der Zwiebelgewächse ist nicht per se schlecht!

Wer gerade unruhig ist, kann die tamasige Wirkung gekochter Zwiebeln und Knoblauch gut gebrauchen (sofern sie gut verdaulich sind), um davon herunter zu kommen. Insbesondere deshalb, da Zwiebeln auf der physischen Ebene ausgesprochen gesund sind. Zuckerhaltigen Süßigkeiten sind sie in jedem Fall entschieden vorzuziehen. Und wer gerade zu ruhig ist, bzw. zu müde, dem tut die rajasige Wirkung roher Zwiebeln sehr gut, auf jeden Fall besser als Kaffee.


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Der spirituelle Nutzen von Zwiebeln und Knoblauch

Ich rege daher an, im Sinne einer gepflegten Achtsamkeit auf Verallgemeinerungen und Dogmen zu verzichten, und die spezifische Wirkung von Lebensmitteln (und anderem) auf das jeweilige Individuum mit einer gewissen Sorgfalt zu berücksichtigen.

Dann können auch und gerade Zwiebeln und Knoblauch förderlich für die spirituelle Entwicklung sein. Achtsamkeit gilt nicht umsonst als eine der wichtigsten Eigenschaften fortgeschrittener Spiritualität.


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