Macht kommt von Machen – Strategie des Erfolgs

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Wenn du in Gedanke, Wort und Tat eins bist, dann
wirst du dein Ziel erreichen, egal wie schwierig es ist.

So lernen wir das in der traditionellen Yogalehre. Nur dann sind wir in der Lage unsere Energien vollständig zu bündeln. Nur durch diese Bündelung oder Einpünktigkeit erreichen wir die Kraft eines Laserstrahls und können durch widrigste Umstände hindurch gehen.

Daraus folgt: Richte dich auf dein höchstes Ziel vollständig aus, mit allen 5 Ebenen (Koshas) deines Seins.

Nur, welches Ziel ist das höchste Ziel?

Für den einen ist es die Erleuchtung, für andere sind es berufliche Ziele, Persönlichkeitsziele, Machtziele, oder einfach das Ziel täglich Yoga zu üben. Die genannten Ziele sind so individuell wie die Menschen die sie verfolgen. Und doch gilt: hinter all der Ziel-Vielfalt steht immer ein und dasselbe Gesamt-Ziel: das Erreichen maximaler Lebensfreude und das Vermeiden von Schmerz. Unterschiedlich ist nur der Weg dorthin.

Wie bekommst du heraus, welcher Weg zum Ziel für dich der richtige ist?
Ganz einfach: Indem du ihn gehst!

Gemeint ist: Fang vor allem an, tu etwas! Macht kommt von Machen, von nichts sonst. Mit Macht ist nicht zwangsläufig Machtmissbrauch oder Ego-Stärkung verbunden. Ein wahrhaft mächtiger Mensch, das ist jemand dem man vertraut und den man gerne unterstützt, das ist ein demütiger Mensch der seine Möglichkeiten wirkungsvoll einsetzt, um einen positiven Beitrag zur Gesellschaft zu leisten, ein Macher. Er ist frei von Manipulation, Egospielchen oder gar Machtmißbrauch. Wer manipuliert, ist nicht wirklich mächtig, denn er wird irgendwann fallen. Auch das lehrt uns die Yoga-Lehre.

Wahre Macht ist die Fähigkeit positive Dinge zu tun, Ziele zu erreichen, Pläne zu realisieren, Träume zu manifestieren, und dabei von anderen unterstütz zu werden. Wenn du etwas machst, dann hast du Macht. Tust du nichts, dann hast du keine Macht. Du bewegst nichts, es gibt keine Veränderung, keine Transformation, keine Ergebnisse, alles bleibt beim Alten. Dafür wirst du von anderen weder besonders geachtet noch geliebt. Du bist automatisch schwach, ein Nichts. Das Nichts tun an sich wirkt schwächend. Die schwächenden Kommentare der anderen vervollständigen das Bild nur.

Nichts-Tun ist etwas anderes als Pause machen. Verwechsle das nicht, Pausen sind unbedingt erforderlich. Wichtig ist, sie wohldosiert einzusetzen, sie dürfen weder ausfallen, noch ausufern. Der Grundsatz der Ausgewogenheit gilt auch hier.

Macht kommt von Machen, und Nichts-Tun macht dich zum Nichts.

Raffst du dich dagegen auf und tust erst mal überhaupt irgendwas (Hauptsache es kommt wieder Bewegung ins Spiel), dann öffnen sich dir bald neue Möglichkeiten. Du bekommst Chancen, Anerkennung, siehst Licht und weist immer klarer was du willst, welchen persönlichen Weg zu mehr Lebensfreude du gehen möchtest.

Wichtig ist für ausreichend Erholung und Entspannung zu sorgen, so das Machen und Lassen zueinander ein Gleichgewicht bilden, sonst geht neben der Freude und der Motivation auch die Klarheit des Geistes verloren. Und dieser klare Geist ist das Wichtigste. Damit ist der Yogi autonom, stark, entscheidet selbst, und folgt selbstgesteckten höchsten Werten. Der Yogi ist nicht führbar oder manipulierbar, man kann ihn nur bitten.

Was tun bei Widerstand?

MalaButton_Lebenskrise-WeisheitLeider kann es in all diesem Tun sehr leicht passieren, das deine Aktivität von anderen als störend empfunden wird, weil dein Bestreben nicht mit ihren Vorstellungen harmoniert.

Vielleicht gibt es jemanden mit konkurrierenden Vorstellungen. Diese Personen konzentriert sich dann vermutlich darauf dich zu bremsen, denn sie ist selbst ein Macher. Und Macher wissen ganz genau: Wenn sie dich an der richtigen Stelle erwischen, dann wird dich der provozierte Frust so stark zurückwerfen, das du gar nichts mehr tust (“Sollen die doch ihren Kram alleine machen”). Und wer nichts tut, der hat keine Macht, ist ein Nichts, mit dem kann man machen was einem beliebt. Du wurdest erfolgreich aus dem Weg geräumt. Sonderlich positiv ist dies natürlich nicht, aber es ist gelebte Realität, als Macher müssen wir uns damit auseinandersetzen. Dafür brauchts Gegenstrategien.

Frust und Frustverursacher stoppen

Die grosse Zahl der Burnouts der heutigen Zeit hat sehr viel mit solchen Machtspielchen zu tun. Eine beliebte Spielart ist es, einem Menschen derartig viel Arbeit aufzubürden, bzw. die Zeitvorgaben so straff zu setzen, das er so am verfolgen seiner eigenen Ziele gehindert wird. Seine Energie wird abgezogen und in andere Richtungen gelenkt, wo sie besser unter Kontrolle ist.

Wenn dir auffällt, das du immer mehr Frust schiebst, wenn deine Freude am Tun schwindet, dann schau wer ein bewusstes oder unbewusstes Interesse daran haben könnte dich zu stoppen. Wem kommst du in die Quere? Suche das Gespräch mit dieser Person, um zu erfahren ob du richtig liegst. Allerdings müssen die den Machtausübenden nicht immer bewusst sein. Leider sind die Machtausübenden oft so sehr in ihrer eigenen Perspektive gefangen, das sie einfach nicht wahr nehmen (für wahr annehmen) was sie anrichten. Daher ist ein klärendes Gespräch unumgänglich, bevor du entscheidest wie du mit der Situation umgehen willst.

Falls dein Verdacht stimmt, und sich das Problem nicht durch wohlwollende Kooperation lösen lässt, dann ändere deine Strategie:

  • suche dir entweder eine andere Umgebung,
  • oder andere Ziele,
  • oder konzentriere dich darauf dein Ziel trotzdem zu erreichen. Das muss keinesfalls kämpferisch sein: Yoga ist Geschick im Handeln!

Die Strategie des yogischen Machers

Du kannst mit den yogischen Methoden soviel Stärke entwickeln wie du brauchst, um anspruchsvolle Situationen zu überwinden. Dazu konzentriere dich auf die Natur-Elemente, und verbinde dich mit ihnen.

  1. Erde: Solide Basis schaffen durch klare Selbstausrichtung: Wo will ich hin? Was ist mir wirklich wichtig? Dringend etwas erreichen zu wollen reicht nicht! Es muss dir wirklich (wirk-lich kommt von wirken) Wichtig sein. W-ICH-TIG. Was dir wirk-lich w-ich-tig ist, das wirkt in deinem Ich.
  2. Wasser: Ins Fliessen kommen und immer flexibel bleiben, dabei das Ziel fest im Blick behalten, wie beim Wildwasserfahren. Hindernisse werden entsprechend dem Wasser-Vorbild umschifft oder durchdrungen. Geht beides nicht, dann folge weiter dem Bild des Wassers: Staue dich auf, bis du so gross geworden bist, das du oben drüber fliessen kannst. Wasser findet immer einen Weg, du auch.
  3. Feuer: Sei begeistert über jeden noch so kleinen Zwischenerfolg. Begeisterung zu entwickeln, ist der stärkste Selbstmotivator überhaupt. Das Leben ist ein Fest, geniesse es! Letztlich ist alles Maya, Illusion, Kino. Hol dir Popkorn und Saft, und geniesse deinen Film ab und zu aus der Perspektive des Beobachters. Das kann unbemein befreiend wirken – Befreiung bewirken. Perspektivenwechsel macht frei.
  4. Luft: Betrachte dein Tun aus einer höheren Perspektive und verbinde maximale Achtsamkeit, Kommunikation und Leichtigkeit miteinander. Stehe in wachsamer Verbindung mit allen wichtigen Aspekten und Beteiligten deines Tuns, lass dir nichts entgehen, und arbeite mit der unermesslichen Kraft deines Herzens: Wohlwollen, Freundschaft und Liebe. Damit löst du die entgegengesetzten Energien anderer Personen erfolgreich auf.
  5. Raum: Öffne dich für dein wichtigstes Ziel (nicht dem dringendsten!), räume ihm immer ausreichend Zeit(raum) ein, um daran zu arbeiten. Lass dich nicht davon abbringen täglich einen Schritt in die richtige Richtung zu tun. Jeder noch so kleine Schritt zählt. Achte darauf, das dieser Raum auch im dicksten Trubel erhalten bleibt.
  6. Geist: Behalte immer einen klaren Kopf, und bringe die zwangsläufig auftauchenden Widersprüche miteinander in Einklang, um darauf aufbauend Neues schaffen zu können. Sorge dafür, das du immer wieder diesen Spagat hinbekommst, egal was passiert. Wenn du das Gefühl entwickelst dein klarer Geist wird trüb, dann ziehe dich zurück um ihn zu klären, schaffe dir den Zeit(raum) dafür. Das ist besser als Blindflug. Wenn du als Autofahrer nichts mehr siehst, weil die Scheibe beschlagen ist, dann tust du dasselbe, weil du genau weist das du sonst unkontrolliert vom Weg ab kommst. Beherzige das auch auf deinem Lebensweg.
  7. Nichts: Wenn du dein Ziel erreicht hast, gehe in die nächste Ebene. Selbst das grossartigste Ziel ist nur ein Schritt auf der Leiter, danach gehts mit der nächsten Stufe weiter. Das ist der Zeitpunkt dich von deinem Ziel zu lösen und dich auf etwas Neues auszurichten.

Der Elemente-Prozess geht von vorne los, das nächste Wachstumsziel kann kommen. Jedes Ziel ist nur ein Etappenziel, das dich deiner Lebenfreude näher bringt.

Das Ziel selbst, ist nicht das Ziel.

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