Yoga-Buch #6.2 – Verjüngungsübungen Teil 2

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Weiter geht’s mit den Verjüngungsübungen. Du hast in Teil eins bereits vieles dazu erfahren, hier wollen wir nun das gelernte vertiefen, in dem wir uns mit einer ganz speziellen Chakrakonzentration beschäftigen. Es geht ganz speziell um die Verbindung zwischen den Chakra, den Organen, und die Rolle des dreifachen Erwärmers.

Teil 1 findest du hier

Die Körperebenen: Chakras und Drüsen

Hier nun nocheinmal nebeneinandergestellt jeweils die Chakraebenen und die Lage der Drüsen.

Chakren, Drüsen und Organe

Chakren, Drüsen und Organe

Nicht zufällig haben sich gerade hier die Drüsen gebildet, wo die Wirkkräfte der Chakras arbeiten.

Konzentrations-Übung

Die Konzentrationsübung wiederholen, diesmal von unten nach oben:

Sie legen sich dazu auf den Rücken, wenn Sie mögen, warm zugedeckt. Ihre Yogamatte schützt Sie vor der Kälte des Fussbodens.

  1. Sie konzentieren sich zunächst auf den großen Zeh. Hier befindet sich energetisch gesehen ein wichtiger Punkt, der mit dem zugehörigen Gehirnzentrum zusammen arbeitet.
  2. Sie fühlen die Energie in beiden großen Zehen, dann in den anderen Zehen, in der Fußsohle, oben auf dem Fuß, dann In beiden Fersen und im Fußgelenk, dann im ganzen Fuß.
    Sie können auch zuerst nur ein Bein durchspüren und dann das andere – das richtet sich nach Ihrer Vorstellungskraft und ihrem Wahrnehmungsvermögen.
  3. Sie spüren die Energie im Unterschenkel, zuerst die untere, Hälfte bis Mitte Wade, dann die obere Hälfte bis zum Knie. Dann um das Knie herum und innerhalb des Knies.Die Gunas, wichtige Eigenschaften, die Prakriti und Purusha Energie und Materie miteinander verbinden, so daß sie in Existenz kommen können.
    Es gibt drei: Tamas (Ruheprinzip) Rajas (Aktivitätsprinzip) Sattwa (Prinzip des Gleichgewichts). Sie sind wie Fäden, die sogar in der Mitte unseres Knies Schmerzen hervorrufen können, wenn sie nicht alle drei in unserem Leben zu gleichen Teilen wirksam werden können.
  4. Von der Mitte des Knies aus bis Mitte Oberschenkel, dann bis zur Hüfte. Nun das andere Bein in gleicher Weise und anschließend beide Beine als Ganzes völlig entspannt fühlen.
  5. Nun die Konzentration auf die Drüsen:
    • 5 Minuten auf die Geschlechtsdrüsen in Mula Ckakra,
    • 5 Minuten auf die leere Blase als liegender Halbmond im Svadhisthana Chakra
    • 10 Minuten auf die Bauchspeicheldrüse im Manipura Chakra
    • 10 Minuten auf die Thymusdrüse im Anahata Chakra
    • 5 Minuten auf die Schilddrüse und die Nebenschilddrüsen im Visuddha Chakra
    • 5 Minuten auf die Hirnanhangdrüse (Hypophyse) in der Mitte des Kopfes im Ajna Chakra
    • 5 Minuten auf die Zirbeldrüse, etwas oberhalb und etwas mehr zum Hinterkopf gelegen im Sahasrara Chakra

(Anm. v. Mahashakti: von mir angeleitete Chakra-Yoga-Stunden als MP3 findest du hier.)

Hypophyse und Zirbeldrüse

Die Sekrete der Hypophyse haben wichtige SteuerFunktionen im Körper. Wir wirken auch mit dem Wechselatem auf diesen Bereich ein und halten ihn optimal funktionsfähig.

Die Zirbeldrüse gilt als das “dritte Auge”. Wir wissen nicht genau, welche Funktionen sie hat.
Bei regelmäßigem Üben kann es geschehen, daß in diesem Bereich des Kopfes – wie man ein Licht mit einem Schalteranknipst – plötzlich etwas sich öffnet, dass “sieht”.

Es sieht z.B. die Körperachse hinunter und läßt ein Licht etwa auf Höhe des Kreuzbeins sichtbar werden, klein wie eine Kerzenflamme.

Was geschieht da?

Es kann vorkommen, daß Sie sich bei diesen Übungen fühlen, als ob Sie etwa einen halben Meter über Ihrer Yoga-Matte “schweben” würden. Das ist ein Gefühl der Leichtigkeit, das durch diese Übungen entsteht.

Es ist wie im Traum: im Traum haben Sie das Gefühl, dass sie ganz intensiv laufen – aber sie liegen im Bett. Genau so haben Sie jetzt dieses extreme Leichtigkeitsgefühl- liegen aber wie gewohnt auf ihrer Yogamatte.

Es gehört zu den Siddhies, den Erfolgen im Yoga, dieses extreme Leichtigkeitsgefühl der völligen Tiefenentspannung erleben zu können.

Emotionelle Energien

Nicht nur die Lichtenergien bestimmen das energetische Geschehen in unserem Körper, sondern auch die Emotionen. Die emotionalen Energien, die mit Yoga zur Ruhe gebracht werden sollen, beeinflussen die Zusammenarbeit unserer Organsysteme.

Die emotionellen Energien sind Freude, Sorgen, Angst, Wut und Depression.

  • Zorn ist aufsteigende Energie
  • Freude beruhigt die Energie
  • Angst verschließt den “oberen Erwärmer” und treibt die Energie abwärts
  • Sorgen blockieren die Energie

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Die drei Erwärmer

Chakren-Organe und Erwärmer

Chakren-Organe und Erwärmer

Die drei “Erwärmer” sind psychisch beeinflußbare Punkte am Magen, wo sich bei der entsprechenden psychischen Belastung Geschwüre einstellen können. (Nicht müssen – wir Menschen sind unterschiedlich belastbar.)

  • Nach dieser Lehre kühlt die Wasser-Energie der Nieren die Feuer-Energie des Herzens.
  • Wird dieser kühlende Strom durch Sorgen unterbunden, fließt die Feuerenergie des Herzens zu den Lungen und bewirkt Depression.
  • Gelingt es, über einen der drei Erwärmer die kühlende Eigenschaft der Nieren zum Herzen wiederherzustellen, so löst sich die Depression wieder auf.
  • Gelingt das nicht, so fließt die Energie weiter zur Leber. Das bewirkt Wut.

Yoga beruhigt alle diese Störungen durch Meditation.

Den Ausgleich schaffen

Durch Geist = Feuerenergie und Willen = Wasserenergie schaffen wir den Ausgleich zwischen den fünf Leidenschaften:

  • Zorn wirkt sich auf die Leber aus
  • Freude auf das Herz
  • Depression auf die Lunge
  • Sorgen auf die Milz
  • Angst auf die Nieren

Es ist eine bekannte Tatsache, dass Nierenkranke besonders ängstlich sind und Leberkranke besonders leicht in Wut geraten.

Zu große körperliche Anstrengung gibt zuviel Energie aus, zu große geistige Anstrengung blockiert die Energie.

Die kosmische Ausweitung

Sich kosmisch ausweiten, so wie in der Tiefenentspannung in Kapitel 4 beschrieben, befreit uns von uns selbst, damit wir kein Denkmal unserer eigenen Frustrationen werden.

Sich kosmisch ausweiten bewahrt uns vor Überheblichkeit, aber auch von Minderwertigkeitsgefühlen.

Diese Meditation hält uns im Gleichgewicht, in der Mitte.

Der Yogi ruht fest in sich selbst!


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