YS1.20 – Urvertrauen auf dem Weg zur Erleuchtung (Youtube-Video)

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Urvertrauen

Urvertrauen ist ein wesentlicher Punkt, wenn man die Erleuchtung anstrebt. Warum ist in uns das Urvertrauen so schwach ausgeprägt?

Wie wir unser Urvertrauen stärken können, und warum das gut für die Erleuchtung ist, darum gehts in diesem Beitrag.

★★★ Für Eilige: Video-Zusammenfassung ★★★

Yoga-Sutra Patanjali Vers 1.20

श्रद्धावीर्यस्मृति समाधिप्रज्ञापूर्वक इतरेषाम् ॥२०॥

śraddhā-vīrya-smr̥ti samādhi-prajñā-pūrvaka itareṣām ॥20॥

Für die Verbliebenen führt starkes Vertrauen in die Lebendigkeit der Überlieferung und der Weisheit unserer Vorfahren zur Einheitserfahrung. ||20||

Die Bedeutung der einzelnen Begriffe

  • śraddhā » Glaube, Vertrauen, Treue
  • vīrya » Energie, Potenzial, Elan, Nachdruck, Vitalität, Strenge, Heldentum
  • smr̥ti » Erinnerung, Wunsch, Tradition, Bewusstsein, Erkenntnis, Gedenken
  • samādhi » Verbinden, Zusammenfügen, das Ganze, Schlussfolgerung, Beweis, Trance, Intention, Einheit
  • prajñā » Weise, Intelligenz, Intellektuell, Wissend, klug, einsichtig
  • pūrvaka » früherer, erster, vorangehender, Vorfahre
  • itareṣā » Itara – andere, verschiedene, der Rest, die Verbliebenen

#1 – Sraddhaa-viirya-smriti

Sraddhaa-viirya ist eine Form von Vertrauen, die quasi unerschütterlich ist. Diese Art von Vertrauen wird auch mit Heldentum und enormem Potential gleichgesetzt.

Was ist Heldentum?

Heldentum ist die Umschreibung für eine innere Einstellung, die sich durch nichts in der Welt vom Weg abbringen lässt.

Heldentum bedeutet, mit allen Fasern seines Seins für eine Sache einzustehen.

Das ist weit mehr, als die intellektuelle Gymnastik, die manche Yogis betreiben. Hier geht’s darum die Weisheit, an die man glaubt, auch wirklich und wirksam zu leben.

Nicht nur sie zu studieren.

Dahinter steht eine große Treue zum Selbst und ein starker Glaube an die eigene Sache.

Es ist eine untrennbare Verbindung, von der hier die Rede ist. Die Kraft dazu stammt aus der untrennbaren Verbindung des Helden mit der Weisheit der Überlieferungen unserer Vorfahren.

Dies wird übrigens in der Siegfried-Sage transportiert. Dazu weiter unten mehr.

 

Unsere Vorfahren waren ja auch nicht dumm

Und sie haben vieles erlebt. Dieses Erleben und was sie daraus gelernt haben, das hat erst unser heutiges Leben ermöglicht.

Ohne das Wissen der Alten, wären wir nicht da, wo wir sind!

Vergiss das nie.

Und dann bedenke: immer dann, wenn wir uns darüber erheben, wenn wir glauben wir wären besser, dann gehen uns die Wurzeln verloren. In der Folge solcher Entscheidungssituationen geschehen die Dinge, die zu übelsten Konsequenzen führen können. Dinge, die wir oft absolut nicht einzuschätzen wissen.

Gerade die letzten Jahrzehnte haben das deutlich gezeigt

Wie oft haben wir den Zauberlehrling gespielt? Denke nur mal an Lebensmittelzusatzstoffe, Glyphosat, Bienen, CO2, … ?!?

Seuchen des Geistes

  • Auf der einen Seite ist durch diese Lösung von “überholtem Aberglauben” zwar eine Menge an Entwicklungen ermöglicht worden, über die man nur staunen kann.
  • Auf der anderen Seite gab es zu keiner Zeit derartig ausgeprägte “Seuchen des Geistes“, wie gerade in unserer heutigen, modernen Lebensform.

Damit meine ich handfeste geistig-seelische Erkrankungen, wie Erschöpfungssyndrom, Burnout, Depression, … bis hin zum Suizid. Auch verschiedene Formen von (angeblichen?)  Geistesstörungen wie ADHS & Co sehe ich in diesem Bereich.

Irgendwie scheint uns der Sinn fürs Leben abhanden zu kommen.

Wir verlieren unsere Wurzeln

Die Loslösung vom Wissen unserer Vorfahren, in Verbindung mit dem modernen Lebensstil, führt zum Verlust unserer Wurzeln. Und natürlich sind wir alle gemeinsam begeistert von einer grossen Zahl moderner Entwicklungen.

Aber es gilt auf dem Boden zu bleiben. Deshalb muss man sich eines immer wieder klar machen: Das Leben besteht nicht (nur) aus modernem Fortschritt.

Das Leben an sich hat bekanntermaßen völlig andere Schwerpunkte.

Für unsere Lebensfreude ist der moderne Fortschritt oft auch gar nicht soooo wichtig. Die Merkmale des modernen Lebens (Konsum, Komfort, …) sind in vielen Fällen lediglich eine Art Ersatzbefriedigung für das echte Leben.

Die stetig wachsende Anzahl von Menschen, die einfache, alternative Lebensformen bevorzugen, spricht hier für sich.

Das “Echte Leben”

Nichts gegen moderne Technik, wo sie wirklich hin passt. Aber bitte nicht als Ersatz für das Echte, das Eine!

Das Echte, Eine, das ist die herzliche Verbundenheit mit unseren Lieben.

Es geht um Pflege und Genuss richtig guter und lebendiger Kontakte, ums Lernen und Entwicklung der Persönlichkeit. Das sind die echten, die wichtigen Dinge in unserem Leben.

Alles andere ist nur Mittel zum Zweck.

Das Echte, Eine entzieht sich modernen Selbstoptimierungsmethoden. Echt ist nur echt, wenns authentisch aus dem Herzen kommt.

Selbstoptimierung ist eine Sache des Verstandes. Der hat in Herzensangelegenheiten bekanntermaßen keine Aktien. Deshalb funktioniert das nicht.

Im Zweifel folge deinem Herzen, das weis was richtig ist. Der Weg deines Urvertrauens ist der Weg deines Herzens.

#2 – samādhi-prajñā-pūrvaka

“Die Wertschätzung des Alten Wissens führt zum Einheitserleben”, sagt Patanjali.

In der Wertschätzung des alten Wissens unserer Vorfahren, verbinden wir uns mit dem, was über alle Zeiten hinweg das Leben lebenswert gemacht hat. Darin finden wir unser Urvertrauen wieder, das wir im modernen Leben verloren haben.

Das ist das, was nicht materiell ist, und was das Leben so richtig schön macht:

  • Dinge tun
  • Menschen wertschätzen
  • Gemeinsame Gepflogenheiten, die uns im Herzen berühren.

Man erkennt die echten, wirklich wichtigen Dinge daran, dass sie uns den Weg zu einem wahrhaftigen, echten Leben zeigen. Hier gehts um nichts Geringeres, als um die Verbindung mit der Weisheit der Einheitserfahrung.

Moderne Neuerungen sind dafür erst mal nicht wichtig.

Natürlich haben die modernen Neuerungen unbedingt ihren Nutzen – ich will sie keineswegs als überflüssig bezeichnen. Dies gilt ganz besonders in den Situationen, wo sie helfen echte Not und Leiden zu beenden. Da ist das super!

 

Es wird nur einfach übertrieben: Consum as Consum can!

Sei mal ehrlich …

  • wer braucht alle 6 Monate ein neues Handy, oder …
  • sprachgesteuerte Bestellsysteme auf dem Wohnzimmertisch?
  • Muss man unbedingt mit dem SUV beim Aldi vorfahren?
  • Und wozu muss man 3 x im Jahr in Urlaub fliegen?

Und in welcher Weise fördern diese Dinge unser Urvertrauen in die Kräfte des Lebens? Letztlich ist es doch das, was zählt. Wie hilft das moderne Leben unserer Persönlichkeit und unserem Lernen weiter zu kommen?

  • Teilweise sind die heutigen Möglichkeiten sehr gut, und
  • teilweise lenken sie uns eher ab.

Die Kunst ist, die Orientierung dazwischen hin zu bekommen. Da kann das alte Wissen sehr gut helfen, den eigenen, passenden Weg zu finden.

Die Wertschätzung der eigenen Wurzeln führt uns über die Verbindung mit den eigenen Vorfahren und dem daraus resultierenden Urvertrauen ins Einheitserleben.

#3 – Urvertrauen, und unsere eigenen, geistig-seelischen Wurzeln

Dazu gehört auch, dass wir nicht nur unsere eigenen materiellen “Wurzeln” wertschätzen, sondern auch unsere eigenen geistig-seelischen Wurzeln, unsere Überlieferungen.

Unsere eigenen geistig-seelischen Wurzeln, das sind unsere Überlieferungen! Klick um zu Tweeten

Auch in Europa gibt es uralte spirituelle Traditionen, die bis heute spürbar und lebendig sind. Wir haben in unserer Begeisterung für das exotische nur verlernt sie wahrzunehmen.

Wir sind so versessen darauf exotische Dinge zu konsumieren, dass wir die Schätze unserer eigenen Wurzeln gar nicht mehr erkennen können. Wir sind unwissend geworden. Altes Wissen wird viel zu oft nicht mehr wertgeschätzt.

Nachfolgend einige Beispiele anhand der 5 Ebenen der Koshas.

#1 – Materiell: Der Superfood-Boom

Leinsamen statt Chia-  Der lateinische Name von Chia ist übrigens Salvia hispanica. Das bedeutet, Chia ist ein Salbeigewächs. Interessant wäre heraus zu finden, ob sich die einheimischen Salbei-Saaten in ähnlicher Weise verwenden lassen.

Wegerichsamen statt Flohsamen – Flohsamen sind der indische Wegerich. Unser europäischer Spitzwegereich, der in der warmen jahreszeit viele Wiesen bereichert, quillt auch wunderschön. Hast du das schon mal probiert? Im Spätsommer ist er leicht und schnell zu ernten, durchaus auch in grösseren Mengen.

Hagebutten statt Aronia – Hagebutten sind ein einheimisches Superfood, welches uns im Winter mit Vitamin C und weiteren wichtigen Inhaltsstoffen versorgt. Die Hagebutten des Sommers hängen den ganzen Winter über an den Sträuchern …

Griesbrei statt Laddhu – Ja, ich weis … Laddu oder Halva sind viel aufregender als Griessbrei. 🙂

Betrachte doch mal die obige Auflistung unter dem Aspekt “Urvertrauen“.

Urvertrauen versus Exotic-Food

Was hilft dir mehr dich zu beruhigen und dich geborgen zu fühlen, wenn du aus der Spur bist? Griesbrei oder Laddu?

Griessbrei transportiert für die meisten von uns die Geborgenheit und die mütterliche Fürsorge der Kindheit. Es ist eine Traditionsspeise aus alter Zeit, die uns hilft zu uns zu finden und uns zu beruhigen.

Hagebuttenmarmelade oder -Tee transportieren ein völlig anderes Lebensgefühl, als Aronia (oder andere Vitamin-C-haltigen Superfoods)

Welches von denen bringt dich besser zu dir selbst?

Leinsamen im Müsli oder im Brot quillt und klebt genauso schön wie Chia. Jedenfalls fast. In den allermeisten Fällen sind Leinsamen sehr gut geeignet.

Was erdet dich besser? Leinsamen oder Chia?

… genau! Die “spießigen”, traditionellen Speisen bringen uns eher ins Urvertrauen zurück.

Zumindest gilt das für die meisten von uns. Sie verbinden uns mit unseren geistig-seelischen Wurzeln. Dadurch finden wir uns selbst wieder.

… und wer bei sich ist, ist gut aufgestellt um die Erleuchtung zu erreichen!

Denk darüber mal in Ruhe nach.

#2 Energetische Ebene – die Planeten sind die europäischen Chakras

Energetisch schwärmen wir von den Chakren, Vayus und Nadis. Wenn du dem Link folgst, dann siehst du, daß ich auch zu dieser Gruppe von Schwärmern gehöre. 🙂

Das ändert aber nichts daran, dass wir dabei völlig vergessen, dass wir unsere eigene “Chakra-Lehre” haben. Es ist die Lehre der Planetenkräfte der Alchimisten, die unserer Kultur näher stehen als die ostasiatischen Darstellungen des menschlichen Energiesystems.

Wo uns trotz aller Exotik unser eigenes Energiesystem näher steht, zeigt sich in unserem Sprachgebrauch.  … auch dazu einige Beispiele

  1. Im Alltag sprechen wir eher davon uns erden zu müssen, wenn wir unser Wurzelchakra stärken wollen. Der Gedanke mit dem Elefanten des Muladhara Chakras zu sprechen ist uns eher fremd.
  2. Die unterschiedlichen Zuordnungen der Planeten und Gestirne zu Körperregionen und -Funktionen sind stark kulturell-klimatisch beeinflusst. Die Sonne hat im heißen Indien einfach eine andere Bedeutung, als im kühlen Europa. Deshalb wird sie auch auch anders wahrgenommen (für wahr genommen) als dort.
    Hierzulande ist sie daher mit dem Wurzelchakra (“Warme Füsse”) und mit dem Herzchakra (“Hab Sonne im Herzen”) verbunden.
    Mehr dazu gibt’s bei den Planetenkräften der Alchimisten.
  3. Wenn es darum geht enorme Kräfte zu beschreiben, die in uns erwachen, dann sind wir eher geneigt von Drachen zu sprechen, als von der Kundalini-Schlange.
    Drachen stehen uns kulturell-klimatisch bedingt einfach näher als Schlangen. Denke nur mal an Siegfried, den Helden der ureuropäischen Heldensagen.

Siegfried ist Europas Hanuman!

(ich überleg grad, ob ich mal eine Siegfried-Yogastunde geben soll. 🙂 )

#3 emotionale Ebene – Rituale sind unverzichtbar für die emotionale Gesundheit

Emotional haben wir uns als aufgeklärte Weltbürger längst von Ritualen verabschiedet. Zumindest kenne ich sehr viele Menschen, für die der Begriff “Ritual” als Synonym für etwas völlig verstaubtes, langweiliges und totes steht.

Diese Menschen übersehen dabei, dass sie Rituale in der Form von Kommerzritualen (Karneval, Ostern, Weihnachten, …) und als Exotic-Events aus anderen Kulturen (Homa, Puja, …) leben. Und auch auf der persönlichen Ebene Rituale in weiteren (unbewussten?) Formen weiter leben.

Wie Rituale im modernen Alltag aussehen können, dazu lies diesen aufschlussreichen Beitrag.

Klar, ist Homa toll!

Ja, ich liebe auch die Homa, und praktiziere sie in meiner Yogaschule regelmäßig mit meinen Teilnehmern.

Wir haben unser Bedürfnis nach regelmässigen, gemeinsamen Ritualen entdeckt, und geniessen sie sehr. Dabei hat sich die Homa, wie ich sie mal vor längerem gelernt habe etwas verändert – der europäische Einschlag wird spürbar. Brahmanen würden vermutlich den Kopf darüber schütteln. Aber uns gefallen sie so wie sie jetzt sind. Sie sind ja für uns.

Wir folgen in der Terminwahl den traditionellen europäischen Jahreskreis-Festen, und nicht den in Indien üblichen Anlässen. Wir haben also eine Art “Zwischenlösung” gefunden, die für uns gut passt. Europäisierte Homas – Sie könnten sich im Lauf der Zeit auch zu einem rein europäischen Feuerritual weiter verändern. Je nach Impuls, der da kommen mag.

Und das ist ok so.

Wir lassen auch hier ureuropäisches Wissen intuitiv in uns aufsteigen. … Urvertrauen!

#4 Mentale Ebene – Wissenschaft und wahres Wissen

Mental loben wir die Wissenschaft und lassen uns von Studien (ver)leiten an “Fakten” zu glauben.

  • An Wahrheiten, die teilweise im Widerspruch zu uraltem, überliefertem Wissen stehen.
  • Und die von der Wissenschaft selbst, nach einigen Jahren revidiert werden, bis sie mit Traditionswissen doch wieder im Einklang stehen.

Ob dies nun der Eisengehalt in Spinat ist, oder die (überholte) Behauptung unsere Speisen hätten mit dem Zustand unserer Psyche nichts zu tun, oder etwas anderes … Beispiele gibt’s genügend.

Natürlich liefert die moderne Wissenschaft auch echt viel Wichtiges und Gutes. Keine Frage. Aber muss man sie deshalb gleich vergöttern?

Wertschätzung des ursprünglichen Wissens ist gut fürs Urvertrauen

Auch hier hilft die Wertschätzung überlieferten Wissens dabei, nicht den Boden unter den Füssen zu verlieren. Nicht nur die Weisen aus exotischen Ländern haben wertvolles Wissen, oder die Personen, welche sich als Wissenschaftler bezeichnen dürfen.

Auch unsere europäischen Wissenstraditionen bieten vieles (wieder) zu entdecken. Das alte Wissen der Druiden und Seherinnen existiert noch immer. Und es ist lebendig.

Dort wird – hierzulande wie in anderen naturnahen Kulturen auch – das Wissen von der Nahrung für die Seele und für das Energiesystem gepflegt.

Wer will, kann sich damit verbinden.

Das fühlt sich in sehr vielen Fällen sehr stimmig an.

Ich kann das nur empfehlen.

#5 spirituelle Ebene – Europas vergessene Götter

Da gehts schon los – die erste Göttin dieses Absatzes ist Europa. Aus ihrer Affäre mit Zeus gingen drei Kinder hervor, bevor sie Königin von Kreta wurde.

Weitere Beispiele vergessener spiritueller Grössen aus Europa sind …

  • Brigid – sie kann als europäische Durga gesehen werden
  • Wotan –  Shiva ist mit Wotan verwand.
  • … es gibt zahllose weiter Beispiele auf diesem Gebiet.

Insgesamt kann man diese Liste nahezu unendlich fortsetzen. Es geht mir keineswegs um eine umfassende Auflistung, wo wir überall unsere lebendige Traditiion übersehen.

Mir gehts darum, sich bewusst zu machen, was uns diese Dinge vermitteln.

Ich möchte zeigen, dass unser verdrängtes oder vergessenes Urwissen auf allen Ebenen eine wichtige Verbindung zu unseren Wurzeln ist.

Und ich möchte bewusst machen, dass wir unser Urvertrauen enorm stärken können, indem wir unser Urwissen wieder lebendig werden lassen.

Dann kann uns das gegeben werden, was gerade uns Europäern sehr fehlt:

Das Gefühl von Geborgenheit, Einssein und Verbundenheit.
Getragen sein von den Kräften der einheimischen Natur und Umwelt.

Der weite Horizont bringt unser Urvertrauen zurück

Erst der weite Horizont, der von der lebendigen Überlieferung bis in die Moderne reicht, stärkt unser Urvertrauen.

In diesem Gedicht kommt sehr schön zum Ausdruck, daß ein weiterer Horizont erst das gesamte Bild ergibt. Und der weitere Horizont beinhaltet auch die eigenen Wurzeln.

Die Zeit ist wie ein Bild von Mosaik,
Zu nah beschaut, verwirrt es nur den Blick.

Willst du des Ganzen Art und Sinn verstehn,
So musst du’s, Freund, aus rechter Ferne sehn.

Emanuel Geibel (1815-1884)

In diesem Sinne:

Vertrauen in die Lebendige Kraft der Überlieferung stärkt auf dem Weg zur Einheit.
(Erkenntnis des heutigen Tages)

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