Selbstbewusstsein schwach? Unruhig? Unkonzentriert? Verwurzele dich!

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Eichel, erde, wurzel, muladharaDer Tag ist vollgepackt, Schlag auf Schlag erledigst du die Dinge die anstehen. Du kommst gut voran.

Und dann passiert irgendwas: Jemand hat was Unangenehmes gesagt oder getan, ein unbequemer Gedanke hat sich in deinem Kopf breit gemacht, eine Aufgabe nervt dich, du kommst nicht weiter oder ähnliches. Du  kommst aus dem Takt. Plötzlich bist du abgelenkt, unkonzentriert, oder noch viel schlimmer: du wirst unleidlich, knötterig, launisch.

Um schnell wieder in deine Mitte zu kommen, hilft die Wurzelmeditation, eine kurze Konzentrationsübung für innere Ruhe und Gelassenheit. Jederzeit und überall anwendbar.

Für diese Meditation oder Konzentrationsübung gehe folgendermaßen vor:Stabil und fest

  1. Konzentriere dich auf dein Gewicht, mit dem du auf deinem Stuhl sitzt, oder auf deinen Füssen stehst. Spüre das Gewicht so stark du irgendwie kannst und atme in die Kontaktfläche hinein. Konzentriere dich voll darauf, deinen Untergrund immer stärker zu spüren, immer schwerer zu werden.
    Gleichzeitig verlangsame allmählich deinen Atem, vor allem den Ausatem lass ganz allmählich immer länger werden, ohne ihn zu forcieren. Ganz entspannt.
  2. Verwurzele dichDann beginne dir vorzustellen, das sich mit jedem Ausatem Wurzeln aus deinen Füssen und-oder Gesäss in den Boden schieben. Mit jeder einzelnen Ausatmung werden sie deutlich stärker und grösser. Du kannst sie vielleicht mit deinem inneren Auge sehen oder visualisieren, zumindest kannst du sie spüren. Fühle dich wie ein Baum, der bedächtig und stetig seine Wurzeln in den Boden schiebt.
    Mit jedem Ausatem verbindest du dich immer fester mit dem Boden.Spüre, wie fest du mit dem Boden verbunden bist. Fühle dich so stark und gewaltig, wie eine uralte Festung die in den Fels gehauen ist. Oder wie eine 1.000-jährige Eiche, die schon vielen Stürmen getrotzt hat, und vielleicht etwas zerzaust sein mag, aber sie steht aufrecht. Stolz streckt sie ihre starken Äste in den Himmel.
  3. Geniesse noch eine Weile deine Festigkeit, und fühle was sich für dich in diesem Moment verändert hat. Die Veränderung findet in deinem Geist statt, und wirkt über deine veränderte Ausstrahlung auf deine Umgebung. Mit etwas Übung, sobald es dir gelingt das Eichen-Gefühl (bzw. Festungs-Gefühl) sehr schnell und stark aufzubauen, wirst du feststellen, das deine Mitmenschen darauf reagieren. Sie gehen voraussichtlich etwas respektvoller mit dir um.

Hier nochmal das Rezept:

  1. Auflageflächen spüren und schwer werden.
  2. Wurzeln bilden
  3. Kraft und Ruhe geniessen.

Wann immer dir unruhig zumute ist, dann mache diese Übung. Sie ist unauffällig und kann jederzeit und überall angewendet werden. Für Geübte bringt sie bereits nach 3 Minuten spürbare Erfolge. Also übe!

Und dann empfehle ich dir, das du dir die Anleitung “Die 6 schönsten Arten Luft zu holen” abholst (ist kostenlos). Sie enthält einige Übungen die dir gut tun dürften. Du kannst sie dir hier abholen http://energie.manipura.de

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Meditation - Mala

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