#8.1 – Der geistige Weg – Die Grundsubstanz, Gott, und die Kräfte der Unwissenheit

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Der geistige Weg fragt: Aus was besteht die Welt? Was ist Gott? Welche Methoden der Läuterung kennen wir? Welche Rolle spielt dabei die Meditation?

Was ist unter dem geistigen Weg zu verstehen und welche Fragen muss ich für mich klären? Was ist der geistige Weg? Wie komme ich voran?

Die Grundsubstanz

Es gibt nur eine Grundsubstanz. Wir nennen sie die „Höhere Wirklichkeit“, „Das Absolute“, „Allerletzte Realität“, wissen aber nicht genau, was wir damit meinen.

Wir nennen sie je nach Konfession Siva, Vishnu, Allah, Isvara.

Gott im Abendland

Wir Abendländer haben uns angewöhnt, sie Gott zu nennen. Gott liebt diejenigen, die an ihn glauben und er kennt uns besser als wir uns selber kennen. Diese allerhöchste Realität, die wir Gott zu nennen gewohnt sind, ist unvorstellbar, unbeschreibbar.

Brahman

In alten indischen Weisheitsschriften wird sie auch als „das Brahman“ bezeichnet.

Das Brahman wird erklärt als …

  • Klang
  • Zusammenklang
  • Einklang
  • kosmische Harmonie.

Aus dieser kosmischen Harmonie, aus Gottes Liebe, entsteht alles.

Wir alle sehnen uns unaufhörlich danach, deshalb fragen wir uns, was muß ich tun, damit diese kosmische Harmonie in meinem Leben wirksam wird.

Gott im Christentum

Wir Christen sagen:

Wir können nichts tun. Es ist Gottes Gnade, die wirksam wird.

Wir kennen aber die zehn Gebote. Nach dem Lob-Strafe System wird derjenige ein glückliches Leben haben, der sie einhält, derjenige der sein Erleben von Unangenehmen auf den rechten Weg gebracht, geläutert hat, der gefehlt hat.


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Methoden der Läuterung

Da uns Menschen immer wieder Fehler passieren, gibt es Methoden, die uns helfen, z.B. Pilgerfahrten und Gebetsformeln.

Hindus und Moslems kennen die große Kraft der Mantras. Diese werden täglich zu bestimmten Zeiten gesprochen. Das ist die große Kraft, die unseren Gedanken innewohnt. Mit dieser Gedankenkraft erreichen wir alles.

Die Welt ist Wille und Vorstellung, sagte Schopenhauer. Derjenige, der die größere Gedankenkraft hat, wird siegen.

Siegen will jeder und so geschieht nicht immer nur das Gute.

Das Böse

Das Böse ist aber relativ: denn weil als Böse empfundenes Unbehagen bewirkt, so bewirkt auch das Böse letztlich Gutes, indem es aufzeigt, daß dieses unmöglich gottgewollt sein kann.

Das Gute

Gott will für uns das Gute – wir erkennen aber manchmal seinen Willen nicht oder nur teilweise.

Gott hat jeden von uns geschaffen als derjenige, der er ist. Meditation hilft uns, zu erkennen, .welches göttliche, von Gott gewollte Programm in uns steckt

Was ist GOTT?

In den Upanischaden belehrt uns der Weise Yadschnawalkya:

  • Der in der Erde wohnt, – und doch von der Erde verschieden ist, – den die Erde nicht kennt, – dessen Leib die Erde ist, – der die Erde innerlich regiert, – DER ist dein SELBST, dein innerer Lenker, dein Unsterbliches.

  • Der in dem Hommel wohnt, – und doch von dem Hommel verschieden ist, – den der Himmel nicht kennt, – dessen Leib der Himmel ist, – der den Himmel innerlich regiert. – DER ist dein SELBST, dein innerer Lenker, dein Unsterbliches. –

  • Der in dem Licht wohnt, – und doch von dem Licht verschieden ist, – den das Licht nicht kennt, – dessen Leib das Licht ist, – der das Licht innerlich regiert, – DER ist dein SELBST, dein innerer Lenker, dein Unsterbliches. –

  • Der in dem Atem wohnt – und doch von dem Atem verschieden ist, – den der Atem nicht kennt, – dessen Leib der Atem ist, – der den Atem innerlich regiert, – DER ist dein Selbst, dein innerer Lenker, dein Unsterbliches.

  • Der in dem Denken wohnt, – und doch von dem Gedanken verschieden ist. – den der Gedanke nicht kennt, – dessen Leib der Gedanke ist, – der das Denken innerlich regiert, – DER ist dein SELBST, dein innerer Lenker, dein Unsterbliches. –

  • Der in der Erkenntnis wohnt, – und doch von der Erkenntnis verschieden ist. – den die Erkenntnis nicht kennt, – dessen Leib die Erkenntnis ist, – der die Erkenntnis innerlich regiert, – DER ist dein SELBST, dein innerer Lenker, dein Unsterbliches.

  • ER ist sehend, – nicht gesehen, – hörend, – nicht gehört, – verstehend, – nicht erstanden, – erkennend, – nicht erkannt, – nichts gibt es ausser IHM einen Sehenden, einen Hörenden, – einen Verstehenden, – einen Erkennenden, – ER ist dein SELBST, dein innerer Lenker, dein UNSTERBLICHES!

    – om –

… und gibt uns zur rechten Zeit auch die Mittel in die Hand, die uns weiterhelfen auf dem von Gott für uns bestimmten Weg.

Etwas anderes geschieht nicht.


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Meditation

Meditation ist notwendig, weil sie uns hilft, Umwege zu vermeiden. Meditation führt zu EKA AGRATA, zum zielgerichteten Denken.

Pratyahara

Durch Pratyahara fallen alle Wünsche, die uns von diesem Ziel ablenken, von uns ab. Unser Weg führt – letztlich – zu Gott, also in dieses unbeschreibliche unserem Verstandesdenken Unfaßliche EINE, das weder beschrieben noch vorgestellt werden kann.

Nur, wenn es uns gelingt, Pratyahara zu erreichen, können wir alles vermeiden, was uns in die Täuschung führt.

  • Niemand muß beweisen, daß es Gott gibt.
  • Gott ist überhaupt das Einzige, was es gibt.
  • Er drückt sich in allem aus, was es gibt.

Der Weg, das zu erkennen ist göttliche Gnade.

Maya – Täuschung

Unser Denken ist zugeschüttet mit unwirklichen Dingen, verdeckt durch das, was im Yoga Maya genannt wird, Täuschung. Wir täuschen uns selber.

Wir erkennen nicht oder zu spät.

Dann erleben wir eine bittere Ent-Täuschung. Die ist nur deshalb bitter, weil wir die Täuschung für wahr gehalten haben. Die Enttäuschung bringt aber die Wahrheit ans Licht und ist deshalb gut für uns.

Die Täuschung ist a nun verschwunden und wir können mit der Wahrheit weiterleben.

Jnana – Erkenntnis

Das Sanskrit-Wort für die Erkenntnis ist JNANA. Die Sumerer hatten eine Göttin, die sie Inanna nannten. Inanna war hinter dem Altar verkehrt herum aufgehängt, zum Zeichen, daß wir Menschen die Wahrheit oft verdrehen.

Es sollte als Mahnung aufgefaßt werden.

Avidya – Nicht-Erkennen

Avidya, das Nicht-Erkennen, gehört zu uns Menschen, weil wir unvollkommen sind. Daran wollten die Sumerer mit diesem grausamen Symbol gemahnen.

So wie durch die Bewegung des Windes ein Strudel im Meer entsteht, sie entsteht dieses Universum durch einen Gedankenwirbel im Geiste des ewigen Gottes. Diese Einheit existiert immer, alle Vielheiten existieren nicht immer, sie haben Beginn und Ende. Alles, was war, ist oder sein wird, geformt oder formlos, bezieht sich auf den Höchsten Geist.

Avidya ist aus Täuschung geboren, ihre eigentliche Substanz ist unwirklich. Deshalb ist alles der Vergänglichkeit unterworfen.

Im nächsten Kapitel gehts darum den Geistigen Weg zu beschreiten.

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